Zur Ausgabe
Artikel 81 / 133
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

AUSSTELLUNGEN Irokesen am Main

aus DER SPIEGEL 13/1998

Wenn der Name »Irokesen« fällt, denkt der belesene Europäer schaudernd an die grausamen roten Teufel mit der Punk-Frisur, die in James Fenimore Coopers Abenteuer-Schwarte »Lederstrumpf« die Trapper und Pioniere an den Marterpfahl brachten. Diesem antiquierten »historisch verzerrten Bild« in der Indianer-Literatur oder in Hollywood-Filmen wollen die Ethnologen von der Frankfurter Universität energisch zu Leibe rücken. Im Frankfurter Amerika-Haus demonstriert nun eine Ausstellung, daß sich in der modernen Irokesen-Welt längst eine rege Kulturszene etabliert hat, die auch auf dem internationalen Kunstmarkt Anerkennung findet. In der Schau »IrokesenART« werden (bis Mitte Mai) Künstler und Werke vorgestellt, die vom »vielschichtigen kulturellen und künstlerischen« Treiben der Indianer zeugen und in Europa bislang weitgehend unbekannt waren. Gezeigt und zum Verkauf angeboten werden 62 Werke - Plastiken, Installationen, Fotografien und Gemälde.

Zur Ausgabe
Artikel 81 / 133
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.