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NEU ERSCHIENEN Jeannine Worms: »Eine Magnolie«.

aus DER SPIEGEL 10/1963

Von

Jean Cocteau salbadernd bevorwortet, erzählt die 40jähriges Pariser Autorin in romantisierender Schnörkelprosa von einem beschäftigungslogen Sonderling, der in seinem Garten eine Magnolie pflanzt., Ihr Schatten beschwört ein Pandämonium skurriler Phantasiegestalten und Visionen einer schuldbeladenen Vergangenheit herauf. Neid und Verdächtigungen der Nachbarn bringen den stets »in Schweiß gebadeten« Blumenfreund dazu, den Baum wieder auszugraben. Dabei kommt ein Armknochen mit Fingergliedern ans Licht - es bleibt offen, ob der Ich-Erzähler der mit verblasenen Reflexionen durchsetzten Geschichte einen Mord begangen hatte. (Verlag Günther Neske, Pfullingen; 184 Seiten, 14,80 Mark.)

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