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Keith Jarrett

aus DER SPIEGEL 42/1992

gilt als der »vielseitigste und profilierteste Jazzpianist der Gegenwart« (Frankfurter Rundschau), ist häufig virtuoser Hospitant der Klassikszene, als Komponist begehrt und wird als musikalisches Allround-Talent bestaunt. Jarrett, 47, tritt mit Tabla, Saxophon und Kuhglocke, in Kammerbesetzung und mit großem Tutti auf. Er schreibt für ausgewachsene sinfonische Klangkörper, für ein paar Holzbläser oder für Violine solo. Als erstem Pianist überhaupt wurde ihm voriges Jahr die Wiener Staatsoper aufgetan. Sein »Köln Concert« von 1975, der Mitschnitt eines abendfüllenden Improvisations-Solos, ist mit über zwei Millionen Tonträgern das bestverkaufte Klavier-Recital der Plattengeschichte. Diese Woche startet der vom Publikum kultisch verehrte Musiker zu einem Europa-Trip.

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