Wut über Filmpreis für Roman Polanski Ihr könnt uns mal!

Ein Gastbeitrag von Virginie Despentes
Ein Gastbeitrag von Virginie Despentes
Vergewaltigt der Hausmeister Kinder, dann gibt es keine Gnade. Ist der Vergewaltiger jedoch ein mächtiger Mann, schuldet man ihm Respekt. Die französische Star-Autorin Virginie Despentes rechnet ab.
Die französische Autorin Virginie Despentes lässt ihrer Wut freien Lauf

Die französische Autorin Virginie Despentes lässt ihrer Wut freien Lauf

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EPA

Am Wochenende kam es bei der Verleihung der wichtigsten französischen Filmpreise zum Skandal: Ungeachtet heftiger Proteste wurde Roman Polanski in Paris in der Kategorie "Beste Regie" für seinen Film "Intrige" mit einem César ausgezeichnet: Der Filmemacher hat zugegeben, 1977 die 13-jährige Samantha Greiner vergewaltigt zu haben, zuletzt erhob auch das frühere Model Valentine Monnier Vergewaltigungsvorwürfe; der Regisseur weist sie zurück. Nach der Auszeichnung bei den Césars verließen aus Protest mehrere Schauspielerinnen den Saal - unter ihnen Adèle Haenel, die einem anderen Filmemacher kürzlich Missbrauch vorgeworfen hatte. Die französische Star-Autorin Virginie Despentes veröffentlichte in der französischen Tageszeitung "Libération"  eine wütende Abrechnung mit mächtigen Männern. Wir veröffentlichen den Text in deutscher Übersetzung.

Ich beginne so: Seid beruhigt, ihr Mächtigen, ihr Bosse, ihr hohen Tiere. Und ich sage: Es tut weh. Egal, wie genau wir es wissen, egal, wie gut wir euch kennen, egal, wie oft wir eure große Macht zur Kenntnis genommen haben: Es tut immer weh. Das ganze Wochenende lang hören wir euch heulen und klagen, euer Gejammer, dass ihr gezwungen seid, eure Gesetze per Artikel 49 (3) zu verabschieden (Artikel 49 Absatz 3 der französischen Verfassung ermöglicht die Durchsetzung eines Gesetzes per Dekret ohne Abstimmung in der Nationalversammlung. Despentes bezieht sich auf die umstrittene geplante Rentenreform, Anm. d. Red.), und dass man euch nicht in Ruhe Polanski feiern lässt, dass wir euch die Party verderben.

Doch seid versichert: Hinter euren Klagen scheint eure Freude darüber auf, dass ihr die wahren Chefs seid, die hohen Tiere. Wir hören euch, laut und deutlich: Ihr habt eure eigene Vorstellung vom Einverständnis, und die wollt ihr euch nicht nehmen lassen. Wo bliebe der Spaß an der Zugehörigkeit zum Clan der Herrschenden, müsstet ihr die Zustimmung der Beherrschten in Betracht ziehen?

Ich bin gewiss nicht die Einzige, die seit eurer schönen Machtdemonstration wütend und ohnmächtig aufschreien möchte, gewiss nicht die Einzige, die sich durch eure Orgie der Straflosigkeit beschmutzt fühlt.

Zur Autorin

Virginie Despentes, geboren 1969, ist eine französische Schriftstellerin, Regisseurin und Feministin. Bekannt wurde sie 1994 mir ihrem radikalen Romandebüt "Baise-moi - Fick mich", das sie im Jahr 2000 selbst verfilmte. In der Folge firmierte sie in den Feuilletons als laute, feministische Skandalautorin, heute gilt sie als eine der wichtigsten politischen Stimmen Frankreichs. Despentes schrieb weiter Romane über gesellschaftliche Randexistenzen wie "Die Unberührte" und rief in der Streitschrift "King Kong Theorie" dazu auf, endlich Geschlechterklischees hinter sich zu lassen. Viel beachtet wurde zuletzt Despentes' Romantrilogie "Das Leben des Vernon Subutex".

Es überrascht nicht, dass die Académie des Césars Roman Polanski zum besten Regisseur des Jahres 2020 kürt. Es ist grotesk, es ist beleidigend, es ist erbärmlich, doch eine Überraschung ist es nicht. Wenn jemand über 25 Millionen Euro für einen Film ausgeben darf, dann ist das Budget die Botschaft.

Es wäre uns nicht verborgen geblieben, ginge es dem französischen Kino darum, den wachsenden Antisemitismus zu bekämpfen. (Anm. d. Red.: In "Intrige"  beschäftigt sich Polanski mit der Dreyfus-Affäre: 1895 wurde ein jüdischer Hauptmann der französischen Armee zu Unrecht der Spionage beschuldigt.) Wir realisieren sehr wohl, dass ihr euch an den Stimmen der Unterdrückten berauscht, die selbst die Verantwortung für die Geschichte ihrer eigenen Tortur übernehmen sollen.

Ihr habt von diesem subtilen Vergleich gehört zwischen einem Filmemacher, der von hundert Feministinnen vor drei Kinos in die Zange genommen wurde, und Dreyfus, einem Opfer des französischen Antisemitismus Ende des letzten Jahrhunderts, und ihr habt die Gelegenheit genutzt. Fünfundzwanzig Millionen für diese Parallele! Großartig.

Ein Applaus den Investoren, denn um ein solches Budget aufzubringen, mussten alle mitspielen: Gaumont Distribution, France 2, France 3, OCS, Canal + und RAI griffen tief in die Tasche und waren großzügig, ausnahmsweise. Steuergeschenke gab es auch. Ihr seid zusammengerückt, habt einen der Euren verteidigt. Die Mächtigen wissen, ihre Privilegien zu wahren: Darin gründet eure Eleganz, und Vergewaltigung ist die Grundlage eures Stils. Das Gesetz deckt euer Handeln, die Gerichte sind eure Domäne, die Medien gehören euch.

Die Macht eures großen Reichtums setzt ihr für die Herrschaft über die für subaltern Erklärten ein. Sie sollen schweigen, sollen die Geschichte nicht aus ihrer Sicht erzählen. Denn die Reichen wollen eine andere, eine schöne Botschaft vermitteln: Der Respekt, der ihnen gebührt, muss sich endlich auch auf ihre Schwänze erstrecken, die mit dem Blut und der Scheiße der Kinder befleckt sind, die sie vergewaltigen.

Ob in der Nationalversammlung oder in der Kultur - ihr seid es leid, euch zu verstecken, ihr seid es leid, so zu tun, als würdet ihr euch schämen. Ihr verlangt totalen Respekt. Permanent. Gleichgültig ob es um Vergewaltigung, die Brutalität eurer Polizei, die Césars oder die Rentenreform geht. Eure Politik besagt: Die Opfer sollen schweigen.

Das gehört zu unserem Land, wie euer morbides Vergnügen, und ihr seht kein Problem darin, uns diese Botschaft mit Gewalt zu übermitteln. Um euch duldet ihr allein die gehorsamsten Knechte. Es überrascht nicht, dass ihr Polanski ehrt: Bei Zeremonien wie dieser wird das Geld gefeiert. Der Film interessiert nicht. Das Publikum ist egal. Es ist eure Finanzkraft, die ihr anbetet. Ihr offeriert das große Budget als symbolische Unterstützung, und mit dem Geld einher geht die Macht, die es zu respektieren gilt.

Es wäre sinnlos und unangemessen, in einem Kommentar zu dieser Preisverleihung einen Unterschied zwischen Cis-Männern und Cis-Frauen zu machen. Sie verhalten sich gleich. Die wichtigen Preise bleiben den Männern vorbehalten, denn nichts soll sich ändern: Alles bleibt, wie es ist. Die Dinge sind gut, so wie sie sind. Wenn Foresti (die Schauspielerin Florence Foresti moderierte die Césars, Anm. d. Red.) sich erlaubt, das Fest zu verlassen und erklärt, sie sei "angewidert", dann handelt sie nicht als Frau, sondern als Person, die das Risiko eingeht, es sich mit der ganzen Branche zu verderben. Sie handelt als Person, die sich nicht völlig unterwerfen will, wissend, dass die Branche es nicht so weit treiben würde, dass die Kinos am Ende leer bleiben.

Sie ist die Einzige, die sich traut, einen Witz über den Elefanten im Raum zu machen. Alle anderen meiden das Thema. Kein Wort über Polanski, kein Wort über Adèle Haenel. Man diniert zusammen in dieser Szene, man kennt die Parole: Seit Monaten ärgert ihr euch darüber, dass ein Teil des Publikums sich Gehör verschafft; seit Monaten leidet ihr, weil Adèle Haenel das Wort ergriff, um ihre Geschichte als Kinderdarstellerin aus ihrer Sicht zu erzählen.

So werden an diesem Abend alle im Saal zu einem einzigen Zweck zusammengerufen: zur Bestätigung der absoluten Macht der Mächtigen. Und ihr, die Mächtigen, liebt den Vergewaltiger, sofern dieser euch ähnelt, sofern auch er mächtig ist. Dabei bewundert ihr nicht sein Talent, obwohl er Vergewaltiger ist, sondern weil er Vergewaltiger ist, anerkennt ihr sein Können und preist seinen Stil.

Ihr liebt ihn für den Mut, seine kranke Lust zu reklamieren, seinen stupiden und systematischen Drang, andere und alles zu zerstören, was er berührt. Ihr empfindet Vergnügen in der Attitüde des Raubtiers. Ihr wisst ganz genau, was ihr tut, wenn ihr Polanski verteidigt: Noch in eurer Kriminalität sollen wir zu euch aufblicken. Das Gesetz des Schweigens muss geachtet werden.

Roman Polanski wurde bei den Césars für die beste Regie des Dramas "Intrige" ausgezeichnet

Roman Polanski wurde bei den Césars für die beste Regie des Dramas "Intrige" ausgezeichnet

Foto: Weltkino

So lautet die Forderung an alle Teilnehmer der Zeremonie. Kritisiert werden politische Korrektheit und die sozialen Netze, als stünden sie für eine antiquierte Omertà, und die Schuld der Feministinnen, unverändert seit Jahrzehnten: Wenn das französische Kino sich feiert, macht man keine Witze über die Schwächen der Bosse. Alle schweigen, alle lächeln. Vergewaltigt der Hausmeister Kinder, dann gibt es keine Gnade: Polizei, Gefängnis, wortgewaltige Erklärungen, Verteidigung des Opfers und allgemeine Verurteilung. Ist der Vergewaltiger ein mächtiger Mann, schuldet man ihm Respekt und Solidarität.

"So viel Schweigen, so viel Unterwerfung, mit so viel Elan in die Sklaverei. Wir erkennen uns darin wieder. Wir wollen das Ende. Denn letztlich sind wir alle an dieser widerlichen Chose beteiligt."

Virginie Despentes

Kein öffentliches Wort über das, was während der Castings passiert, und auch nicht über Ereignisse beim Vorsprechen, bei Dreharbeiten, in der Werbung. Man erzählt sich davon, es ist bekannt, jeder weiß es. Doch es gilt das Gesetz des Schweigens. Immer. Unter Beachtung dieser Regel werden die Mitwirkenden ausgewählt.

Das ist so, seit Jahren, es ist uns nicht neu, und doch staunen wir immer wieder über die Hybris der Macht. Euer Dreck funktioniert jedes Mal. Unglaublich, aber wahr. Es bleibt die Demütigung, die Redner zu sehen, die sich am Podium abwechseln - bei der Ankündigung oder bei der Entgegennahme eines Preises. Wir identifizieren uns zwangsläufig - nicht nur ich, als Teil dieses Serails, sondern jeder, der die Zeremonie verfolgt: Wir identifizieren uns und werden stellvertretend gedemütigt. So viel Schweigen, so viel Unterwerfung, mit so viel Elan in die Sklaverei. Wir erkennen uns darin wieder. Wir wollen das Ende. Denn letztlich sind wir alle an dieser widerlichen Chose beteiligt.

Zu den Favoriten zählte auch der Film "Porträt einer jungen Frau in Flammen", in dem Adèle Haenel eine Hauptrolle spielt. Er ging leer aus bei den Césars.

Zu den Favoriten zählte auch der Film "Porträt einer jungen Frau in Flammen", in dem Adèle Haenel eine Hauptrolle spielt. Er ging leer aus bei den Césars.

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Alamode

Wir werden stellvertretend gedemütigt - als Zuschauende, wenn geschwiegen wird, obwohl klar ist, dass das "Portrait einer jungen Frau in Flammen" letztlich nur deshalb keinen Hauptpreis erhält, weil Adèle Haenel den Mund aufmachte. Und als Zuhörende, wenn die Botschaft an das Opfer lautet: Überlege genau, bevor du das Gesetz des Schweigens brichst. Wir werden stellvertretend gedemütigt, weil ihr es wagt, zwei Regisseurinnen zu nominieren, die nie den Preis für die beste Regie bekamen und ihn vermutlich nie bekommen werden, um ihn dem verdammten Roman Polanski zu verleihen. Ihm höchstpersönlich. Uns in die Fresse! Ihr schämt euch wirklich für gar nichts.

25 Millionen, das ist mehr als das Vierzehnfache des Budgets für Les Misérables, und der Typ schaffte es nicht einmal, seinen Film unter die fünf zuschauerstärksten Kinoproduktionen des Jahres zu bringen. Doch ihr belohnt ihn. Dabei wisst ihr genau, was ihr tut, und dass die Demütigung, die der Teil des Publikums erlebt, das die Botschaft sehr wohl verstanden hat, sich auch auf die weiteren Preise erstreckt, auch auf den Preis für Les Misérables. Ihr wisst, was ihr tut, wenn ihr die Schwächsten im Saal auf die Bühne holt, für die jede kleine Polizeikontrolle ein reelles Risiko bedeutet. Vielleicht sind nicht genug Frauen unter ihnen, dennoch mangelt es nicht an Klugheit. Sie wissen um die direkte Verbindung zwischen der Straflosigkeit, die der berühmte Vergewaltiger an diesem Abend genießt, und der Situation in ihrem Stadtviertel.

Die Regisseurinnen, die den Preis für eure Straflosigkeit zahlen, und die Regisseure, deren Preis durch eure Schmach befleckt ist: sie führen den gleichen Kampf. Allen ist bewusst, dass sie als Beschäftigte in der Filmbranche schweigen müssen, wenn sie morgen noch Arbeit haben wollen. Kein Witz, kein Ventil. Das ist die Show der Césars.

Ein kalendarischer Zufall sorgt dafür, dass auf jedem Display die Botschaft zu lesen ist: Drei Monate Streik gegen eine Rentenreform, die keiner will, und die ihr mit Gewalt durchsetzen werdet. Es ist die gleiche Botschaft aus dem gleichen Milieu an die gleichen Leute: "Haltet die Klappe! Schweigt! Euer Einverständnis interessiert nicht. Und lächelt gefälligst, wenn ihr uns über den Weg lauft, denn wir haben die Macht, wir haben den Schotter, wir haben das Sagen."

Adèle Haenel erhebt sich, und das ist ein Sakrileg. Eine Wiederholungstäterin, die sich nicht zum Lächeln zwingt, wenn man sie in der Öffentlichkeit besudelt, die sich nicht dazu durchringt, dem Spektakel ihrer eigenen Erniedrigung Beifall zu spenden. Adèle steht auf, wie sie bereits aufstand, um ihre Version von der Geschichte vom Regisseur und seiner jugendlichen Schauspielerin zu erzählen, um zu berichten, wie sie sie erlebt hat, wie sie damit fertig wird, wie sie ihr anhaftet.

Ihr könnt sie in allen Schattierungen durchdeklinieren, eure absurde Differenzierung von Künstler und Mann: Jedes Vergewaltigungsopfer eines Künstlers weiß, dass sich der vergewaltigte und der kreative Mensch nicht wundersam trennen lassen. Du trägst mit dir, was du bist. So, und nicht anders. Erklärt mir, was ich tun soll, um das vergewaltigte Mädchen vor der Tür meines Büros zu lassen, bevor ich anfange zu schreiben, ihr Witzbolde.

Die Schauspielerinnen Noémie Merlant und Adèle Haenel verlassen den Saal, nachdem Roman Polanski als bester Regisseur ausgezeichnet wurde.

Die Schauspielerinnen Noémie Merlant und Adèle Haenel verlassen den Saal, nachdem Roman Polanski als bester Regisseur ausgezeichnet wurde.

Foto: Francois Durand/ Getty Images

Adèle erhebt sich und geht. An diesem Abend des 28. Februar erfahren wir nicht viel Neues über die große französische Filmindustrie, doch wir lernen, wie man würdig ein Abendkleid trägt. Als Kämpferin. Wie man auf hohen Absätzen läuft, als wollte man das ganze Gebäude niederreißen. Wie man voranschreitet, mit durchgestrecktem Rücken, den Nacken wütend angespannt, die Schultern zurückgezogen. Das schönste Bild in fünfundvierzig Jahren Preisverleihungsgala: Adèle Haenel, die die Treppe hinabsteigt und den Saal verlässt, Adèle, die euch applaudiert. Wir wissen, wie das funktioniert: Jemand haut ab, und ihr flucht.

Wir bleiben nicht länger sitzen und schweigen

Ich gebe achtzig Prozent meiner feministischen Bibliothek für dieses Bild. Eine echte Lektion. Adèle, ich weiß nicht, ob ich dich mit dem männlichen oder weiblichen Blick sehe, aber ich sehe dich in Dauerschleife auf meinem Handy. Ich liebe dich für diesen fantastischen Auszug. Dein Körper, deine Augen, dein Rücken, deine Stimme, deine Gesten, die sagen: Ja, wir sind die Schlampen, uns hat man gedemütigt. Und ja, wir könnten einfach den Mund halten und eure Schläge hinnehmen, denn ihr seid die Bosse, ihr habt die Macht und die Arroganz, die mit ihr einhergeht. Doch wir bleiben nicht länger sitzen und schweigen. Wir verweigern euch unseren Respekt. Wir sind raus! Macht euren Scheiß alleine! Feiert euch, erniedrigt euch, tötet, vergewaltigt, beutet aus, macht jeden fertig, der nicht bei Drei auf dem Baum ist. Wir stehen auf und gehen. Wir werden laut.

So könnte die Zukunft aussehen. Die Linie verläuft nicht zwischen Mann und Frau, sondern zwischen Unterworfenen und Unterdrückern, zwischen denen, die wissen, wie man die Story kapert und die eigenen Entscheidungen denen aufzwingt, die sich erheben, die gehen. Die laut werden. Das ist die einzig mögliche Antwort auf eure Politik. Wenn es nicht gut läuft, wenn ihr zu weit geht, erheben wir uns und verlassen den Saal. Wir werden laut, wir beleidigen euch.

Und wenn wir zu denen ganz unten gehören, die eure Scheißmacht ganz direkt spüren, zeigen wir euch unsere Verachtung. Ihr kotzt uns an!  Wir haben keinen Respekt mehr vor eurer Maske der Seriosität. Eure Welt ist widerwärtig. Eure Liebe zu den Stärksten ist morbide. Eure Macht ist eine finstere. Ihr seid eine unselige Bande von Idioten. Die Welt, die ihr geschaffen habt, um sie in eurer Schäbigkeit zu beherrschen, ist unerträglich. Wir erheben uns und gehen. Das war's! Wir stehen auf. Wir gehen. Wir werden laut. Ihr könnt uns mal!

Übersetzung: Lilian-Astrid Geese