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Bafta-Awards: Emma Stone räumt weiter ab

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Bafta-Awards Briten wählen "La La Land" zum besten Film des Jahres

Die Verleihung des britischen Filmpreises Bafta gilt als Stimmungsindikator für die Oscars. In diesem Jahr folgte London dem Trend der "La La Land"-Begeisterung: Das Musical gewann gleich in mehreren Kategorien.

Ganze fünf Mal ging das US-Filmmusical "La La Land" als Gewinner beim britischen Filmpreis Bafta in der Londoner Royal Albert Hall hervor, darunter in der wichtigsten Kategorie bester Film. Emma Stone räumte als Hauptdarstellerin ab, Damien Chazelle wurde als bester Drehbuchautor geehrt. Darüber hinaus konnte die Filmkomödie in den Kategorien beste Kamera und beste Filmmusik überzeugen. Insgesamt war der Film elfmal nominiert.

Den Preis als bester Darsteller bekam Casey Affleck für seine Rolle in dem US-Drama "Manchester by the Sea" verliehen. Zum besten Nebendarsteller wurde Dev Patel gekürt für seine Rolle in "Lion: Der lange Weg nach Hause", zur besten Nebendarstellerin Viola Davis im Drama "Fences".

Als bester britischer Film ging "I, Daniel Blake" von Regisseur Ken Loach aus dem Wettbewerb hervor.

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Bafta-Awards: Emma Stone räumt weiter ab

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Die deutsche Komödie "Toni Erdmann", die in der Kategorie bester nicht englischsprachiger Film nominiert war, ging leer aus. Die Auszeichnung ging an das ungarische Holocaust-Drama "Son Of Saul".

Das Drama "Lion" überzeugte auch in der Kategorie bestes adaptiertes Drehbuch. Zur besten Animation wurde "Kubo and the Two Strings" von Travis Knight bestimmt. Die Auszeichnung für den besten Sound machte der Science-Fiction-Film "Arrival" für sich aus.

Der Bafta ist einer der renommiertesten Filmpreise der Welt. Den Preisträgern werden gute Chancen bei der Oscar-Verleihung prognostiziert. Der wichtigste Filmpreis der Welt wird am 27. Februar in Los Angeles vergeben. Über die Verteilung der Baftas entscheiden die 6500 Mitglieder der British Academy of Film and Television Arts. Deren Präsident ist Prinz William.

pem/AP
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