Berlinale 2023 Steven Spielberg bekommt Ehrenbär für Lebenswerk

Er gilt als erfolgreichster Filmemacher aller Zeiten: Im kommenden Februar wird Regisseur Steven Spielberg mit dem Ehrenbär der Berlinale ausgezeichnet.
Regisseur Spielberg: Erfinder des Sommer-Blockbusters

Regisseur Spielberg: Erfinder des Sommer-Blockbusters

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Frazer Harrison / Getty Images

Der Termin der Preisverleihung steht noch nicht fest, klar ist aber: Auf der 73. Berlinale soll der US-amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Steven Spielberg den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk erhalten. Die Filmfestspiele widmen ihm außerdem die Reihe Hommage, die außerhalb des Wettbewerbs läuft, und zeigen sein jüngstes Werk »The Fabelmans« im Berlinale Palast.

Der mehrfache Oscarpreisträger Spielberg, 75, ist einer der weltweit renommiertesten Filmemacher.

Mit »Der weiße Hai« erfand Spielberg das Genre des Sommer-Blockbusters. Es folgten Kassenschlager wie »E.T.«, die »Indiana Jones«-Reihe oder »Jurassic Park«. Auch mit ernsten Stoffen wie »Schindlers Liste« erreichte Spielberg ein Massenpublikum. Insgesamt umfasst sein Werk über 100 Filme und Serien.

Es ist nicht die erste große Auszeichnung für den Regisseur. 1998 bekam er das Große Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland für die von ihm gegründete Shoah Foundation und den Film »Schindlers Liste«. 2001 ernannte ihn Queen Elizabeth II. zum Knight Commander of the British Empire. 2015 bekam er vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama die Presidential Medal of Freedom verliehen.

In seinem jüngsten Film »The Fabelmans« erzählt Steven Spielberg einen Teil der eigenen Familiengeschichte. Beim 47. Filmfest von Toronto gewann er damit den Publikumspreis. Dieser gilt als Indikator dafür, welche Filme später auch bei den Oscars gut ankommen. In Deutschland kommt »The Fabelmans« am 9. März 2023 in die Kinos.

cpa/dpa
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