Berlinale Drei Deutsche im Panorama

Die deutschen Filmemacher Andres Veiel, Jan Henrik Stahlberg und Vanessa Jopp werden mit ihren neuen Filmen in der Panorama-Sektion der diesjährigen Berlinale zu sehen sein. Auch der irische Regisseur Neil Jordan ist im Nebenwettbewerb dabei.

Berlin - Für die Berlinale-Sektion Panorama stehen bereits mehr als die Hälfte der Teilnehmer fest. Der Eröffnungsfilm der Panorama-Sektion, "Derecho de familia" (Family Law), kommt von dem argentinischen Regisseur Daniel Burman, der vor zwei Jahren mit "El Abrazo Partido" zwei Silberne Bären gewann.

Aus Deutschland sind "Buonanotte Topolino" von Jan Henrik Stahlberg ("Muxmäuschenstill"), "Der Kick" von Andres Veiel ("Die Spielwütigen") und "Komm näher" von Vanessa Jopp zu sehen. Veiels "Kick" mit Susanne-Marie Wrage und Markus Lerch in den Hauptrollen erzählt die Geschichte eines authentischen Falles mörderischer rechtsradikaler Gewaltexzesse in dem kleinen brandenburgischen Dorf Potzlow. Stahlbergs Satire "Buonanotte Topolino"(Bye, bye Berlusconi) handelt von der hanebüchenen Entführung des italienischen Ministerpräsidenten. Vanessa Jopp ("Vergiss Amerika") erzählt in ihrem neuen Film Alltagsgeschichten von Großstädtern. In den Hauptrollen sind Meret Becker, Fritz Roth, Hinnerk Schönemann, Stefanie Stappenbeck, Heidrun Bartholomäus und Jana Pallaske zu sehen.

Der irische Regisseur Neil Jordan ("The Crying Game") zeigt im Panorama-Programm seinen Film "Breakfast On Pluto" mit Liam Neeson und Cilian Murphy. Der aus Deutschland stammende Regisseur Marc Forster ("Monster's Ball") ist mit dem US-Psychodrama "Stay" mit Ewan McGregor und Naomi Watts in den Hauptrollen dabei. Ebenfalls aus den USA kommt Mary Harron ("American Psycho") mit ihrer Geschichte des Fünfziger-Jahre-Pin-Ups Bettie Page. Die Hauptrolle spielt Gretchen Mol.

Das Berlinale-Panorama, die Arthouse-Sektion des Festivals, will erforschen, "was die Filmemacher der Gegenwart bewegt, welche Geschichten sie umtreiben, welche Lebensentwürfe und politischen Prozesse sie verfolgen, und in welchen filmischen Formen sie erzählen". Die Auswahl der Filme schlage eine Brücke zwischen künstlerischen Visionen und kommerziellen Interessen, hieß es in einer Presseerklärung. Die Filme werden als Welt- oder Europapremieren präsentiert.

Die 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 9. bis 19. Februar statt. Der Panorama-Publikumspreis wird am letzten Tag des Festivals verliehen.

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