Berlinale Filme von Spike Lee und Ridley Scott im Wettbewerb

Große Stars sind auf der Berlinale zu sehen: Sean Connery, Michael Douglas, Jack Nicholson, Nastassja Kinski, Anthony Hopkins, Kate Winslet und Michael Caine sind bei der Verleihung der Bären zugegen - zumindest auf der Leinwand.


Für "Traffic" gemeinsam vor der Kamera: Douglas und Zeta-Jones
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Für "Traffic" gemeinsam vor der Kamera: Douglas und Zeta-Jones

Berlin - Zu dem Festival im neuen Festspielcenter am Potsdamer Platz werden 14.000 Gäste aus über 100 Ländern erwartet. Neue Filme von den Amerikanern Ridley Scott und Spike Lee sowie dem Franzosen Patrice Chereau gehören zu den 24 Spielfilmen, die auf der 51. Berlinale vom 7. bis 18. Februar gezeigt werden. Darunter sind 16 Weltpremieren, so die Festival-Veranstalter.

Amerika ist bei dem Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären mit vier Filmen vertreten. Spike Lee zeigt "Bamboozled" mit Damon Wayans, und Gus Van Sant präsentiert "Finding Forrester" mit Sean Connery und F. Murray Abraham. Weitere US-Wettbewerbsstreifen sind "The Pledge" von Sean Penn mit Jack Nicholson und Sam Shepard sowie "Traffic" von Steven Soderbergh mit Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones.

Zwei weitere amerikanische Filme werden außer Konkurrenz gezeigt: "Hannibal" von Ridley Scott mit Anthony Hopkins sowie "Quills - Macht der Besessenheit" von Philip Kaufman mit Geoffrey Rush, Kate Winslet und Michael Caine.

Deutschland ist mit zwei Beiträgen im Wettbewerb vertreten, der mit dem in Potsdam-Babelsberg produzierten Stalingrad-Epos "Duell - Enemy At The Gates" von Jean-Jacques Annaud eröffnet wird. Zu den Mitwirkenden gehören Matthias Habich, Joseph Fiennes und Eva Mattes. "My Sweet Home" von Filippos Tsitos mit Nadja Uhl, eine Low-Budget-Koproduktion mit Griechenland, wird als der zweite deutsche Beitrag annonciert.

Mit "Hannibal" vertreten: Anthony Hopkins und Julianne Moore
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Mit "Hannibal" vertreten: Anthony Hopkins und Julianne Moore

Die Festivalleitung betont diesmal besonders die starke Präsenz des europäischen Kinos auf der Berlinale, wobei es auch viele länderübergreifende Koproduktionen gibt, eine immer stärker zunehmende Tendenz auf dem Filmmarkt. Aus Frankreich kommt der in England gedrehte Beitrag "Intimacy" von Patrice Chereau mit Marianne Faithfull, "A ma soeur" von Catherine Breillat und "Felix et Lola" von Patrice Leconte mit Charlotte Gainsbourg.

Großbritannien und Irland sind mit den Streifen "The Claim" von Michael Winterbottom mit Nastassja Kinski und Peter Mullan, "Chocolat" von Lasse Hallström mit Johnny Depp und Juliette Binoche, "Der Schneider von Panama" von John Boorman mit Pierce Brosnan und Jamie Lee Curtis sowie "Wit" von Mike Nichols mit Emma Thompson und Harold Pinter vertreten. Italien präsentiert unter anderem "Der Zauber von Malena" von Giuseppe Tornatore mit Monica Bellucci, Polen zeigt den Streifen "Weiser" von Wojciech Marczewski mit Juliane Köhler und Krystyna Janda. Dänemark stellt den Film "Italienisch für Anfänger" von Lone Scherfig vor - ein neuer Dogma-Film, bei dem erstmals eine Frau Regie führt.

Außerdem gibt es auf der Berlinale in diesem Jahr, die letztmalig unter der Leitung von Moritz de Hadeln steht, Ehrungen für Fritz Lang, Stanley Kubrick und Kirk Douglas, der in Berlin erwartet wird. Als Abschlußfilm läuft die restaurierte Version von Kubricks Film "2001: Odysse im Weltraum" von 1968.



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