SPIEGEL ONLINE

SPIEGEL ONLINE

12. Juli 2019, 14:12 Uhr

Geheime Dreharbeiten

Kehrt Christoph Waltz als Bond-Bösewicht zurück?

Christoph Waltz könnte zum Jubiläum der James-Bond-Reihe als Bösewicht Blofeld zurückkehren. Angeblich wurde er in der Nähe des Drehorts gesichtet - im Film soll Waltz einen "Schweigen der Lämmer"-artigen Auftritt haben.

Gerüchte gab es schon länger, nun verdichten sich die Hinweise: Oscar-Preisträger Christoph Waltz ("Inglourious Basterds") könnte im nächsten James Bond-Film erneut auftreten. Der 62-Jährige wurde laut Szenekenner Baz Bamigboye von der Zeitung "Daily Mail" bei den Dreharbeiten für den 25. Film der Reihe in den Pinewood Studios nahe London gesichtet. Das berichtete Bamigboye, der in Sachen 007 als sehr gut informiert gilt, am Freitag bei Twitter und in seiner Onlinekolumne.

Eine offizielle Bestätigung seitens der 007-Produzenten gab es bisher nicht. Regisseur Cary Joji Fukunaga hatte allerdings schon im vergangenen Dezember gesagt, er würde gern mit Waltz arbeiten und wolle ein Comeback als Blofeld nicht ausschließen.

Schon im letzten Bond-Film "Spectre" (2015) hatte Waltz den Bösewicht Blofeld gespielt, der am Ende des Films ins Gefängnis wandert. "Zwischen Bond und Blofeld ist noch eine Rechnung offen", zitierte Bamigboye am Freitag einen Mitarbeiter des Films. Bisher galt Oscar-Preisträger Rami Malek ("Bohemian Rhapsody") als nächster Bond-Bösewicht.

Die US-Filmwebsite "The Playlist" berichtet, dass sich an Maleks Rolle nichts ändere und er der Gegner sei, den Bond im Film hauptsächlich bekämpfe. Waltz würde derweil, wie einst Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer", im Gefängnis sitzen und dort Besuch bekommen: Psychologin Madeleine Swann (Léa Seydoux), die in "Spectre" an der Seite von Bond gegen Blofeld gekämpft hat, würde ihn ausfragen, um sich von ihm Erkenntnisse über den sadistischen Charakter von Maleks Figur zu holen.

Der noch unbetitelte 25. Bond-Film wird voraussichtlich Daniel Craigs letzter Einsatz als berühmter Geheimagent. Neben Craig, Malek und Seydoux spielen noch Ralph Fiennes, Naomie Harris und Ben Wishaw sowie die Newcomer Lashana Lynch ("Captain Marvel") und Ana de Armas ("Blade Runner 2049") mit. Nachdem der Start mehrfach verschoben wurde, soll der Film nun im April 2020 in die Kinos kommen.

hpi/dpa

URL:

Verwandte Artikel:

Mehr im Internet


© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung