Box Office Außerirdische gegen Austin

Das amerikanische Publikum wollte sich an diesem Wochenende anscheinend gerne gruseln. Es beförderte M. Night Shyamalans Außerirdischen-Thriller "Signs" an die Spitze der amerikanischen Filmcharts. Der Film mit Mel Gibson verwies damit die Komödie "Austin Powers in Goldmember" auf den zweiten Rang. In den deutschen Kinocharts befinden sich weiterhin die "Men in Black II" auf Platz eins.


Szene aus "Signs": Mel Gibson und Joaquin Phoenix entdecken Außerirdische
Buena Vista

Szene aus "Signs": Mel Gibson und Joaquin Phoenix entdecken Außerirdische

"Signs" spielte an seinem ersten Wochenende 60,3 Millionen Dollar ein. Der neue Austin-Powers-Film hatte vergangene Woche mit 73,1 Millionen Dollar einen Rekordstart gehabt. In seiner zweiten Woche brachte es der Film mit Mike Meyers und einer ganzen Reihe Gaststars noch auf 32,4 Millionen Dollar.

"Signs" war in den letzten Wochen in den USA mit aufwendigen Fernsehspots beworben worden. Daher lockte der Thriller wohl mehr als nur Mel Gibsons Fangemeinde in die Kinos. "Ransom" oder die Komödie "What Women want", jeweils mit Gibson in der Hauptrolle, brachten in ihrer ersten Woche beispielsweise je rund 33 Millionen Dollar ein, "Signs" schaffte fast das Doppelte. Auch für Regisseur und Drehbuchautor M. Night Shyamalan ist das ein großer Erfolg. Sein letzter Film "Unbreakable" spielte in seiner ersten Woche nur 30,3 Millionen Dollar ein. Gibson spielt im Film einen Farmer, der außerirdisches Leben auf seinen Feldern entdeckt.

Auf dem dritten und vierten Platz der amerikanischen Charts befinden sich zwei neue Filme. Dana Carveys Komödie "Master of Disguise" brachte 13 Millionen Dollar in die Kinokassen, der Konzertmitschnitt "Martin Lawrence Live: Runteldat" nur 7,5 Millionen Dollar, obwohl er in mehr als 750 Kinos spielte.

Das Gangsterdrama "Road to Perdition" mit Tom Hanks ist in dieser Woche mit 6,6 Millionen Dollar noch auf dem fünften Platz. Steven Soderberghs neuer Film "Full Frontal", landete trotz den Erfolgsgaranten Julia Roberts und Brad Pitt überraschend nur auf Platz sechs der Kinocharts. Allerdings spielte der Film, der in nur 18 Tagen gedreht worden war, nur in rund 200 Kinos.

In den deutschen Kinos war am Wochenende wie in der Vorwoche Barry Sonnenfelds Science-Fiction-Komödie "Men in Black II" der Spitzenreiter. Auf dem zweiten Platz landete in seiner ersten Woche die Comicverflimung "Scooby Doo", eine rasante Geschichte rund um die Mystery AG mit jeder Menge Trick-Einlagen. Auf den dritten Platz rutschte damit der Pubertätsklamauk "Party Animals - Wilder geht`s nicht" mit Ryan Reynolds und Tara Reid in den Hauptrollen. Das neu gestartete Weltkriegsdrama "Windtalkers" von John Woo (mit Nicolas Cage und Christian Slater) erreichte den vierten Platz der deutschen Kinocharts.

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2002
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.