Box Office Shrek lass nach

Grüner wird's nicht: "Für immer Shrek" bleibt Spitzenreiter in den US-Kinocharts, allerdings vor allem wegen schwacher Konkurrenz, darunter die neue Komödie mit Katherine Heigl. Auch für "Sex and the City 2" sieht es in den USA düster aus - in Deutschland jedoch lassen sich die Fans nicht beirren.

Szene aus "Für immer Shrek": Animierter Oger hält die Spitzenposition in den USA
DEFD

Szene aus "Für immer Shrek": Animierter Oger hält die Spitzenposition in den USA


Hamburg/Los Angeles - An diesem grünen Monster führt in den US-Kinocharts kein Weg vorbei: Der vierte Film aus der animierten "Shrek"-Reihe bleibt weiterhin Spitzenreiter - aber nicht, weil er so unfassbar erfolgreich ist, sondern eher aus Mangel an starker Konkurrenz.

Laut boxofficemojo.com spielte "Für immer Shrek" am dritten Wochenende 25,3 Millionen Dollar in 4386 Kinos ein. Neueinsteiger "Get Him to the Greek" setzte 17,4 Millionen um - allerdings in deutlich weniger Kinos (2697). Die Komödie, deren deutscher Titel "Männertrip" schon einiges über den Inhalt verrät, erzielte damit einen besseren Schnitt als "Shrek 4".

Auf dem dritten Rang landete der neueste Film mit Hollywood-Darling Katherine Heigl, die dem Genre der romantischen Komödie treu bleibt. In "Killers" (deutscher Titel: "Kiss & Kill") entdeckt sie die Agenten-Vergangenheit ihres Mannes (Ashton Kutcher), als gleich mehrere Auftragskiller versuchen, das Paar um die Ecke zu bringen. Das klingt temporeicher als Heigls bisherige Filme - das Publikum allerdings quittierte die neue Variante von "Mr. und Mrs. Smith" mit wenig Interesse. "Killers" brachte zum Auftakt gerade mal 16,1 Millionen Dollar in die Kassen, Heigls letzter Film, "Die nackte Wahrheit", war 2009 noch mit über 27 Millionen gestartet.

Die Game-Verfilmung "Prince of Persia" mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle rutschte deutlich ab: auf 13,9 Millionen Dollar Umsatz. Überraschender ist der Absturz von "Sex and the City 2": Das Sequel, jetzt Schlusslicht in den US-Top fünf, war bereits schlechter als erwartet angelaufen, in Woche zwei verlor der Film noch mal satte 60 Prozent und kamen nur noch auf einen Umsatz von 12,7 Millionen Dollar.

Neu dabei sind die Familienkomödie "Marmaduke" mit Owen Wilson (11,3 Millionen Dollar) auf Platz sechs und der trotz guter Kritiken enttäuschend gestartete Horrorthriller "Splice" (7,5 Millionen) auf Platz acht.

Die Deutschen lieben Carrie Bradshaw

Für Carrie und Co. gibt es immerhin einen kleinen Trost: Das deutsche Publikum hält den im Orient urlaubenden Ladys wie schon in der Vorwoche die Treue. Der zweite Film zur US-Erfolgsserie "Sex and the City" lockte an diesem Wochenende laut Branchenmagazin "Blickpunkt:Film" etwa 340.000 Zuschauer in 720 Kinos.

Den zweiten Platz nach Besucherzahlen sicherte sich das Action-Abenteuer "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" mit geschätzten 148.000 Zuschauern. Der Tanzfilm "StreetDance 3D" musste sich mit etwa 120.000 verkauften Karten mit dem dritten Rang bescheiden, nur nach Umsatz hätte der britische Neustart die Nase vorne.

Zweitbester Neueinsteiger ist "Vergebung": Der dritte und letzte Film zu Stieg Larssons "Millennium"-Romanreihe startete mit 55.000 Kinogängern deutlich schwächer als seine Vorgänger.

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insgesamt 2 Beiträge
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Wolfgang Jung 07.06.2010
1. Ich kapier´s nicht
Zitat von sysopGrüner wird's nicht: "Für immer Shrek" bleibt Spitzenreiter in den US-Kinocharts, allerdings vor allem wegen schwacher Konkurrenz, darunter die neue Komödie mit Katherine Heigl. Auch für "Sex and the City 2" sieht es in den USA düster aus - in Deutschland jedoch lassen sich die Fans nicht beirren. http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,699073,00.html
Wie ticken eigentlich Zuschauerinnen von "Sex?" and the City? Wen interessiert eigentlich das Innen- und Außenleben von plappernden Shopping-Schnepfen der unteren Oberschicht in Amiland? Ich kapier´s nicht. In den USA scheint das seltsame "Spektakel" allmählich zum Ende zu kommen.
Walther Kempinski, 07.06.2010
2. sex and the city
Ich hab mal ne Vorschau auf HD zu diesem Film gesehen. Also die sehen ja langsam aus wie die Golden Girls. Furchen im Gesicht, abgemagert und komisch deformiert sieht vor allem Sarah Jessica Parker aus. Da hilft auch Make-Up nichts mehr. Am besten sieht noch Kim Cattrall aus, für 54 ziemlich gut. Aber trotzdem, die Serie war schon belanglos, der Kinofilm ist es noch viel mehr. Bei solchen Serien sieht man sehr gut, wie der Geisteszustand mancher Frauen ist. Wer sowas anguckt, ist ganz schön oberflächlich und hat noch Barbie-Träume.
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