"Bringing Down the House" Klage gegen Queen Latifah

Eine New Yorker Anwältin hat eine 15-Millionen-Dollar-Klage gegen Queen Latifah eingereicht. Die Rapperin soll ihr die Idee für den Film "Bringing Down the House" geklaut haben.


Idee geklaut?: Queen Latifah in "Bringing down the House"
AP

Idee geklaut?: Queen Latifah in "Bringing down the House"

New York – Die Familienkomödie basiere auf ihrem Theaterstück "A moral Dilemma", behauptet die Anwältin Marie Flaherty nach einem Bericht der BBC. In dem vor vier Jahren verfassten Melodram geht es um einen Anwalt, der über das Internet einen Gefängnisinsassen kennen lernt.

Parallelen sind vorhanden: In der erfolgreichen Komödie "Bringing Down the House", die allein an diesem Wochenende 12 Millionen Dollar eingespielt hat, trifft eine flüchtige Räuberin (Queen Latifah) einen reichen Anwalt (Steve Martin) im Chatroom. In der Hoffnung auf Hilfe vor Gericht macht sie sich in seiner Villa und seinem spießbürgerlichen Leben breit.

Die Klägerin Marie Flaherty glaubt, dass ihr eigener Anwalt, der sie damals bei den Vertragsverhandlungen für ihr Theaterstück vertraten sollte, die Idee übernommen und weiterverkauft hat. Die am Freitag am Bundesgerichtshof in Manhattan eingereichte Klage beschuldigt ihn und die Produzenten des Films, gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben. Mitangeklagt sind außerdem die Produktionsirma Hyde Park Entertainment und die Walt Disney Company, die den Film verleiht.



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