Cannes-Tagebuch Das amerikanische Gespenst

Ohne Amerika wäre das Kino in Cannes um ein Feindbild ärmer: Während der Däne Lars von Trier in "Manderlay" einen US-Rassismus zeigt, den er gar nicht kennt, fantasiert der Kanadier David Cronenberg schaurig-schön in "A History of Violence" über Gewaltobsessionen seiner US-Nachbarn.