Hollywood Daniel Craig geht am »Walk of Fame« auf die Knie

»Eine absolute Ehre, dass in Hollywood alle über einen drüberlaufen«: Daniel Craig scherzt zur Enthüllung seines Sterns am Hollywood Boulevard. Die Plakette liegt direkt neben der von Roger Moore, an Hausnummer 7007.
Daniel Craig: Kniefall auf dem »Walk of Fame«

Daniel Craig: Kniefall auf dem »Walk of Fame«

Foto: CAROLINE BREHMAN / EPA

James-Bond-Darsteller Daniel Craig hat auf Hollywoods »Walk of Fame« eine Sternenplakette mit seinem Namen enthüllt – und ist darauf strahlend in die Knie gegangen. Es mache ihn sehr glücklich, auf dem Bürgersteig von so vielen Branchenlegenden umgeben zu sein, sagte der britische Star vor jubelnden Fans und Reportern. »Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich das jemals würde sagen hören, aber es ist eine absolute Ehre, dass in Hollywood alle über einen drüberlaufen«, witzelte der 53-Jährige.

Nach Angaben der Veranstalter erhielt Craig die 2704. Plakette auf der Touristenmeile im Herzen von Hollywood – mit der passenden Adresse Hollywood Boulevard Nummer 7007. Craigs Stern liegt gleich neben dem von Bond-Darsteller Roger Moore. Auch Pierce Brosnan, der einst ebenfalls in die Agenten-Rolle schlüpfte, wurde schon auf dem Boulevard verewigt.

Bei der Einweihung von Craigs Stern in Hollywood war auch sein Kollege Rami Malek mit von der Partie, der im 25. Film der Bond-Reihe den Bösewicht spielt. »Wenn Du das Glück hast, einen bösen Typen zu spielen, geh lieber sicher, dass der Gute legendär ist«, sagte Malek mit Blick auf Craig. »Dieser Gute ist der Beste.«

Craig verkörpert seit 15 Jahren den britischen Geheimagenten mit der Lizenz zum Töten. Er debütierte 2006 in »Casino Royale« und spielte 007 dann in »Ein Quantum Trost« (2008), »Skyfall« (2012) und »Spectre« (2015). Sein letzter James-Bond-Film »Keine Zeit zu sterben« feierte vergangene Woche nach wiederholter Verschiebung wegen der Coronapandemie in London Weltpremiere – und wurde gleich zu einem Kassenschlager. In den USA kommt der Actionthriller am Freitag offiziell in die Kinos, es gibt aber schon Vorpremieren.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels schrieben wir, dass der Schauspieler David Niven ebenfalls in der berühmten Agentenrolle zu sehen war – das ist missverständlich, da Niven lediglich in einer Bond-Parodie auftrat. Wir haben den Fehler korrigiert.

ime/dpa/AFP
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