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"Star Wars": Die Sternenkrieger kommen zurück

Foto: REUTERS/ Lucasfilm/ 20th Century Fox

Disneys Kino-Offensive Ab 2015 jedes Jahr "Star Wars"

Sternenkrieger im Dauereinsatz: Ab 2015 kommen im Zweijahresrhythmus drei neue "Star Wars"-Episoden auf die Kinoleinwände. Doch auch in den Jahren dazwischen wartet Disney mit Produktionen aus dem Reich der Weltraumsaga auf.

Hamburg/Los Angeles - Die Macht kehrt zurück. Jeweils eine neue "Star Wars"-Episode will Disney 2015, 2017 und 2019 in die Kinos bringen. Doch damit die Fans nicht zwei Jahre auf Neues von den Sternenkriegern warten müssen, will das Unternehmen in den dazwischen liegenden Jahren Spin-Off-Filme auf die Leinwand bringen, die den Fokus auf spezielle Charaktere der Saga legen.

Disney-Chef Alan Horn kündigte auf der CinemaCon-Filmmesse in Las Vegas die "Star Wars"-Fortsetzungen an, wie die "Los Angeles Times" berichtet.  Jeffrey Jacob Abrams ("Mission: Impossible III", "Super 8") soll den nächsten Teil der "Star Wars"-Reihe, die Episode 7, drehen. Abrams hatte zuletzt für Paramount Pictures das Sciene-Fiction-Epos "Star Trek: Into Darkness" inszeniert, der im Mai in die Kinos kommt.

Im Februar war bereits bekanntgeworden, dass der Komödien- und Dramen-Regisseur Lawrence Kasdan ("French Kiss") sowie Autor Simon Kinberg ("Mr. & Mrs. Smith") an den Drehbüchern für die geplanten Extra-Filme arbeiten.

Im Jahr 1977 gelang George Lucas der Durchbruch mit der von ihm konzipierten Sternensaga "Star Wars". Die Kombination von sensationellen Trickfilm-Effekten mit phantasievollen Elementen des klassischen Märchens, der Comic-Welt und des modernen Science-Fiction-Films sprach auf Anhieb ein breites Publikum an. Rebellen um den Astronauten Luke Skywalker kämpfen darin gegen die von dem Bösewicht Darth Vader gelenkten Raumschiffe des Imperiums.

Lucas begann die Verfilmung der neunteiligen Saga mit der Episode 4, "Eine neue Hoffnung", und eröffnete einen Hype um märchenhafte Weltraumhelden, ungleiche Liebesbeziehungen und vor allem um die Macht, die mit den guten Protagonisten sein soll. 1980 lockte die nicht mehr von Lucas geschriebene und inszenierte Fortsetzung der "Star Wars"-Saga mit "Das Imperium schlägt zurück" erneut Millionen von Zuschauern in die Kinos. Nach dreijähriger Pause kam "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" in die Kinos.

Lucas hatte damals den Grundstein für eine Milliarden-Industrie gelegt. Bis heute begeistern sich Menschen weltweit für den Krieg der Sterne, und zwängen sich in sperrige Darth-Vader-Kostüme oder Sturmtruppen-Anzüge.

Schon als Lucas' Sternenkrieg erstmals in die Kinos kam, spielte der Film 323 Millionen Dollar ein, 30 mal mehr, als er gekostet hatte. Es wurde der bis dahin erfolgreichste Film aller Zeiten - erst 1982 spielte sich Spielbergs Weltraumgnom "E.T." an die Spitze der Bestenliste.

Im Jahr 1999 legte Lucas nach und brachte den ersten Teil der Saga, "Die dunkle Bedrohung", mit Ewan Mc Gregor als Obi-Wan Kenobi und Natalie Portman als Königin Amidala in die Kinos. Außerdem trumpfte Lucas mit den aufwendigsten Computeranimationen der Filmgeschichte auf. Der Regisseur ließ damals absurde Fluggeräte durch die Landschaften rasen, freischwebende Düsentriebwerke, die Fahrerkabinen an Drahtseilen hinter sich herziehen, zischten über den Wüstenboden und durch wilde Canyons. Teil zwei ("Angriff der Klonkrieger") und Teil drei ("Die Rache der Sith") folgen 2002 und 2005.

In einem Interview mit dem SPIEGEL sagte Lucas 2002, er werde niemals die Episoden 7 bis 9 verfilmen: Lawrence Kasdan und Simon Kinberg haben einiges vor sich. Möge die Macht mit ihnen sein.

kha/dpa
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