Kinocharts "Downton Abbey" toppt Brad Pitt und Rambo

Die Amerikaner entdecken ihre Liebe zur britischen Aristokratie - zumindest im Kino. Am Startwochenende übertraf "Downton Abbey" alle Erwartungen. In Deutschland behauptete sich ein Horrorfilm an der Spitze.

"Downton Abbey": Die Filmversion der britischen Erfolgsserie startet mit Besucherrekorden
Universal Pictures

"Downton Abbey": Die Filmversion der britischen Erfolgsserie startet mit Besucherrekorden


Britischer Adel schlägt amerikanische Filmhelden: "Downton Abbey", die Filmfassung der 2015 beendeten britischen Erfolgsserie, hat sich am Startwochenende an die Spitze der US-Kinocharts gesetzt. Insgesamt spielte das Gesellschaftsdrama um die Adelsfamilie Grantham in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts 31 Millionen Dollar (etwa 28,09 Millionen Euro) ein, erwartet worden waren 20 Millionen Dollar, meldeten mehrere US-Medien.

Damit verwies "Downton Abbey" zwei andere Neulinge auf Platz zwei und drei. "Ad Astra" mit Brad Pitt als Astronaut (lesen Sie hier ein Porträt) landete mit 19,2 Millionen Dollar auf Platz zwei, "Rambo - Last Blood" (lesen Sie lesen Sie hier eine Rezension), der fünfte aus der Serie mit Sylvester Stallone", folgt knapp dahinter mit 19 Millionen Dollar. Zum Vergleich: "Avengers: Endgame" spielte am Startwochenende in den USA und Kanada 350 Millionen Dollar ein und verzeichnete damit das beste Startwochenende aller Zeiten.

In Deutschland führt "Downton Abbey" ebenfalls eine Rangliste an - allerdings nur die der beliebtesten Neustarts. Etwa 120.000 Besucher wollten am Startwochenende das Gesellschaftsdrama mit Hugh Bonneville and Maggie Smith sehen und brachten 1,1 Millionen Euro in die Kassen. Darauf folgen "Rambo" mit 110.000 Zuschauern und "Ad Astra" mit 85.000 Besuchern.

Spitzenreiter in Deutschland allerdings ist und bleibt "Es Kapitel 2". Der blutige Gruselfilm brachte es am dritten Wochenende auf weitere 190.000 Besucher und 1,95 Millionen Euro Umsatz.

brs



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