Duell gewonnen Petersens "Sturm" fegt alle Konkurrenten aus dem Rennen

Am Wochenende kam es zum Duell der deutschen Regisseure an der US-Kinokasse. Wolfgang Petersens Seeabenteuer "The Perfect Storm" siegte deutlich über Roland Emmerichs Bürgerkriegsdrama "The Patriot" und die Trickfilmkomödie "Chicken Run".


Sieg der Naturgewalten: Filmszene aus "The Perfect Storm"
REUTERS

Sieg der Naturgewalten: Filmszene aus "The Perfect Storm"

New York - Der deutsche Filmemacher Wolfgang Petersen hat mit "The Perfect Storm" erneut einen Zuschauermagneten geschaffen. Petersen, der sich in Amerika bereits mit "Air Force One" (1997) durchsetzen konnte, fegte mit seinem neuen Seeabenteuer bei der US-Premiere die Konkurrenz aus dem Rennen. "The Perfect Storm" dürfte am dreitägigen Wochenende vor dem Unabhängigkeitstag (4. Juli) in den amerikanischen Kinos insgesamt phänomenale 41,7 Millionen Dollar (86,1 Millionen Mark) einspielen, schätzten Hollywood-Studios am Montag. Der Film mit George Clooney in der Hauptrolle erzählt vom authentischen Schicksal eines Fischerbootes in einem verhängnisvollen Sturmtief im Atlantik.

Petersens Sturm-Spektakel schlug das monumentale Drama "The Patriot" über einen Vater, der 1776 im amerikanischen Revolutionskrieg gegen die Engländer zu den Waffen greift, weit zurück. Den einschlägigen Studio- und Branchenprognosen zum Trotz, die ein enges Kopf-an- Kopf-Rennen vorausgesagt hatten, blieb "The Patriot" trotz Mel Gibson in der Hauptrolle mit 21,7 Millionen Dollar deutlich hinter "The Perfect Storm" zurück.

Den dritten Platz der amerikanischen Film-Hitliste errang der britische Animationsfilm "Chicken Run" von Steven Spielbergs Produktionsfirma DreamWorks. Er erspielte an seinem zweiten Wochenende in den Kinos Einnahmen von 12,8 Millionen Dollar.



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