Zur Ausgabe
Artikel 58 / 66
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Eddie Murphy Comeback

aus DER SPIEGEL 36/2021
Foto:

Harrison Hill / USA TODAY / ddp / Sipa USA

Dem Schauspieler Eddie Murphy, 60, ist in diesem Jahr ein bemerkenswertes Comeback gelungen. Hatte der Star noch vor einiger Zeit bei der Wahl seiner Rollen oft wenig Fortune gezeigt und mehrere Flops hingelegt, so sorgte sein letzter Film »Der Prinz aus Zamunda 2« beim Streamingdienst Amazon im März für Rekordzahlen.

Seither wird Murphy, der in den in Achtziger- und Neunzigerjahren zu den erfolgreichsten Schauspielern Hollywoods zählte und damals der einzige afroamerikanische Superstar war, wieder von Filmstudios und Streamingdiensten umworben. Laut dem Branchenmagazin »Hollywood Reporter« hat Murphy gerade einen Deal über eine neue Komödie mit Netflix abgeschlossen, zudem soll er auf der Leinwand in »Triplets« den Drillingsbruder von Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito spielen.

Aus: DER SPIEGEL 36/2021

Die sieben Krisen der Angela Merkel

Mit alarmierenden Zahlen zum Klimawandel ging es 2007 los, im Jahr darauf brachen die Finanzmärkte ein. Und so ging es weiter bis zur Pandemie ab 2020. In ihren 16 Jahren Kanzlerschaft war Merkel immer wieder als Managerin des Ausnahmezustands gefordert. Was von ihr bleibt.

Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL.

Zur Ausgabe

Die größten Erwartungen richten sich allerdings an die Fortsetzung jenes Films, durch den er berühmt wurde: »Beverly Hills Cop 4«. Der Polizist Axel Foley, der die Welt der Reichen und Schönen aufmischt und seine Gegner weniger mit Waffengewalt denn mit seiner Revolverschnauze bekämpft, wurde Murphys beliebteste Figur.

Lange schon war über einen weiteren Teil der überaus erfolgreichen Serie spekuliert worden, doch noch vor ein paar Monaten hatte Murphy seine Teilnahme an dem Projekt von der Qualität des Drehbuchs abhängig gemacht. Seit dem ersten Film, der 1984 ins Kino kam, hat sich nicht nur Hollywood stark verändert. Die »Black Lives Matter«-Bewegung führte zu einer neuen Debatte über Rassismus – einem Thema, das die bisherigen »Beverly Hills Cop«-Filme meist komödiantisch behandelten. Welche Rolle es im neuen Film spielen wird, der ebenfalls von Netflix produziert wird, ist noch nicht bekannt.

Eine Reihe von Topautoren arbeitet an der Story, die wie ein Geheimnis gehütet wird. Aber eines ist klar: Murphys frecher, lauter und blitzgescheiter Cop könnte sich als perfekter Held für unsere Zeit erweisen.

lob
Zur Ausgabe
Artikel 58 / 66
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.