Elizabeth Taylor und Richard Burton Scorsese verfilmt Beziehungskrieg

Sie waren das Skandalpaar der Traumfabrik. Jetzt wird die aufreibende Liebesgeschichte von Elizabeth Taylor und Richard Burton verfilmt. Die Regie übernimmt Hollywoods Mann für das große Gewaltepos: Martin Scorsese.
Taylor und Burton in "Die Stunde der Komödianten" 1967: gefährliche Leidenschaft

Taylor und Burton in "Die Stunde der Komödianten" 1967: gefährliche Leidenschaft

Foto: dapd

Hamburg - Hingabe und Selbstzerfleischung lagen wohl selten so dicht zusammen wie in der Beziehung von Elizabeth Taylor und Richard Burton. Zweimal heirateten sie sich, zweimal ließen sie sich scheiden. In gemeinsamen Filmen wie "Cleopatra" (1963), "Wer hat Angst vor Virginia Wolf?" (1966) und "Die Stunde der Komödianten" (1967) brennt die Luft vor Leidenschaft.

Nun wurde bekannt, dass Martin Scorsese ( "Shutter Island") die Beziehung der beiden in einem Kinodrama verarbeitet. Wie die Internetseite des US-Branchenmagazins "Variety"  berichtet, plant der Starregisseur einen Biografiefilm, der auf dem Buch "Furious Love: Elizabeth Taylor, Richard Burton, and the Marriage of the Century" von Sam Kashner und Nancy Schoenberger beruht. Die beiden Autoren hatten Zugriff auf die Tagebücher Taylors und förderten dadurch neue intime Details über die Hollywood-Liebe zutage.

Nach dem Tod von Elizabeth Taylor am 23. März gab es auch noch von anderer Seite Interesse daran, ihr Leben als Spielfilm aufzubereiten: Wie auf der Internetseite des britischen "Guardian"  zu erfahren ist, waren auch "Black Swan"-Star Natalie Portman und "The King's Speech"-Drehbuchautor David Seidler an "Furios Love" interessiert. Beide hatten dieses Jahr einen Oscar gewonnen.

Das Rennen um die Rechte machte dann aber Scorsese und das Paramount-Studio. Für Scorsese ist es nicht das einzige Biopic-Projekt, mit dem er sich zur Zeit beschäftigt. Schon länger arbeitet er an einem Film über "Rat Pack"-Sänger Dean Martin, und 2013 soll von ihm ein Drama über Frank Sinatra in die Kinos kommen.

cbu
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