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Emma Stone Kampf fürs Kino

aus DER SPIEGEL 34/2021
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Emma McIntyre / WireImage,

Die Schauspielerin Emma Stone, 32, hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass ihr letzter Film »Cruella« im Mai auch im Kino zu sehen war. Das berichtet der »Hollywood Reporter«. Disney habe zwischenzeitlich erwogen, die Komödie nur auf dem konzerneigenen Streamingdienst zu zeigen. Doch Stone wollte ihre Darstellung der ebenso bösartigen wie charismatischen Millionenerbin Cruella de Vil, die von einem erbitterten Hass auf Dalmatiner erfüllt ist, unbedingt auf der Leinwand präsentieren – wahrscheinlich auch deshalb, weil sie an den Kinoeinnahmen beteiligt ist. Laut »Hollywood Reporter« soll Stone, die 2017 für ihre Leistung in dem Filmmusical »La La Land« einen Oscar als beste Hauptdarstellerin erhalten hatte, für »Cruella« acht Millionen Dollar Gage erhalten haben. Ihre Gewinnbeteiligung dürfte allerdings weitaus geringer ausfallen, als sie sich vermutlich erhofft hat. Denn viele Zuschauerinnen und Zuschauer entschieden sich, den Film auf Disney+ zu sehen, statt dafür ins Kino zu gehen. Doch im Gegensatz zu ihrer Kollegin Scarlett Johansson, die vor drei Wochen gegen Disney klagte, weil sie sich um ihren Anteil an den Einnahmen des Superheldinnen-Blockbusters »Black Widow« gebracht fühlt, verhandelte Stone hinter den Kulissen – offenbar mit einigem Geschick. Das Ergebnis: Sie soll für die Fortsetzung von »Cruella« deutlich mehr Geld erhalten, angeblich einen achtstelligen Betrag. Wann der Film gedreht werden soll, ist noch offen. Mit der Arbeit am Drehbuch wird wohl erst im kommenden Jahr begonnen.

Aus: DER SPIEGEL 34/2021

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