Filmförderung 2,5 Millionen für Spielfilmprojekte

Rund 2,5 Millionen Euro lässt sich die Filmförderungsanstalt die Unterstützung von neun Projekten kosten. Das gab die Bundesanstalt am Donnerstag bekannt.


Leander Haußmann: 100.000 Euro für "Die kleine Schwester"
DPA

Leander Haußmann: 100.000 Euro für "Die kleine Schwester"

Berlin - Die Filmförderungsanstalt unterstützt Filme mit einer Vorführdauer von mindestens 79 Minuten, Kinder- und Jugendfilme, die mindestens 59 Minuten lang sind sowie Kurzfilme. Über die aktuelle Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro wurde bereits am Dienstag entschieden, die Titel der neun geförderten Filme gab die FFA aber erst am Donnerstag bekannt.

Jeweils 400.000 Euro gehen an die Produktionen "Supertex" von Jan Schütte und "September" von Max Färberböck. Sherry Hormann bekommt für ihr Projekt "Die Sünderin" 300.000 Euro. Mit 270.000 Euro wird Marco Kreuzpainter mit "Ganz und gar" unterstützt.

Jeweils 260.000 Euro werden für Achim von Borries' Projekt "Die Liebe in Gedanken", "90/91" von Marco Petry, Joachim Masanneks "Die Wilden Kerle" sowie das Projekt "Liegen lernen" von Hendrik Handloegten ausgeschüttet. Leander Haußmanns Filmprojekt "Die kleine Schwester" fördert die Filmförderungsanstalt mit insgesamt 100.000 Euro.

Die meisten Regisseure sind Profis im Film- und TV-Geschäft: Max Färberböck hatte nach einigen TV-Aufträgen einen Kinoerfolg mit "Aimee & Jaguar" (1999), Sherry Hormann arbeitete sowohl in Deutschland als auch in den USA, wo sie vor vier Jahren "Widows - Erst die Ehe, dann das Vergnügen" drehte. Das letzte Projekt von Jan Schütte war "Brechts letzter Sommer" vor zwei Jahren. Marco Petry konnte 2000 einen Kinoerfolg mit der Komödie "Schule" verzeichnen, Leander Haußmann - von Hause aus Theaterregisseur - mit dem 1999er-Film "Sonnenallee".



© SPIEGEL ONLINE 2002
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.