Fotostrecke Katharine Hepburn "Ein Stern, der die Leinwand erleuchtet hat"

Amerika nimmt Abschied von Katharine Hepburn. Freunde und Prominente trauern um die mit 96 Jahren verstorbene Hollywood-Schauspielerin. US-Präsident Bush würdigte Hepburn als "Juwel amerikanischer Schauspielkunst". SPIEGEL ONLINE zeigt Bilder aus der Karriere der Film-Diva.


Bezauberndes Lächeln: Katharine Hepburn bei einer Kampagne des Roten Kreuzes (1941) Plausch mit Lebensgefährten Spencer Tracy: Katharine Hepburn bei den Dreharbeiten zu "Die Frau, die alles weiß" (1957) Schönheit und Charakter: Die vierfache Oscar-Gewinnerin Hepburn war eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts
Immer noch schön mit 74: Hier mit Henry Fonda im Streifen "Am Goldenen See" (1981) Flirten mit Cary Grant im Film "Leoparden küsst man nicht" aus dem Jahre 1938 Ikone würdigt Ikone: Hepburn hält eine Rede zu Ehren ihres verstorbenen Lebensgefährten Spencer Tracy (1986)
Einer ihrer größten Erfolge war "African Queen" (1951) mit Filmpartner Humphrey Bogart Im wahrsten Sinne des Wortes: Hepburn in "Die Frau, von der man spricht" (1942) an der Seite ihres Film- und Lebenspartners Spencer Tracy Zerlumptes Traumpaar: Die Hepburn mit Humphrey Bogart am Set von "African Queen"

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Old Saybrook - Nach dem Tod Katharine Hepburns am vergangenen Sonntag sprachen auch Präsident George W. Bush und seine Frau Laura ihr Beileid aus. Für mehr als sechs Jahrzehnte habe Katharine Hepburn mit einer großen Portion Selbsbewusstsein und einzigartigem Schauspieltalent ihr Publikum begeistert. "Sie war bekannt für ihre Intelligenz und ihren Witz", erklärte Bush, und werde als ein "Juwel der amerikanischen Schauspielkunst" in Erinnerung bleiben.

"Sie war ein amerikanisches Original und wird es immer sein", erklärte Hepburns langjährige Freundin und Testamentvollstreckerin Cynthia McFadden. "Sie starb, wie sie gelebt hat: mit Würde und Gnade." Hollywood-Diva Elizabeth Taylor erklärte: "Ich glaube, jede Schauspielerin auf der Welt hat zu ihr mit Verehrung und einem Gefühl aufgesehen wie: Oh Mann, wenn ich nur so sein könnte wie sie."

Am Montag haben sich dutzende Fans in der Nähe ihres Hauses in Old Saybrook versammelt. "Sie war eine von uns", sagte Barbara Maynard, ehemalige Stadträtin des Ortes im Bundesstaat Connecticut, die Hepburn mehr als 30 Jahre kannte. Am meisten vermisse sie das Gefühl zu wissen, dass Katharine Hepburn da ist. Old Saybrook verdankt der Schauspielerin ein Feuerwehrauto und weitere Spenden.

Der Senator von Connecticut, Christopher Dodd, bezeichnete die Hollywood-Ikone als "funkelnden Stern, der die Leinwand für Generationen von Amerikanern erleuchtet hat". Wie man der Film-Diva in ihrem Heimatstaat gedenken will, ist noch nicht klar, sagte Regierungssprecherin Michele Sullivan.

Auf dem New Yorker Broadway sollen zu Ehren der Schauspielerin am Montagabend alle Lichter gedämpft werden. Katharine Hepburn war am Sonntag im Alter von 96 Jahren verstorben.



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