Herzensprojekt des US-Regisseurs Francis Ford Coppola holt Dustin Hoffman für »Megalopolis« an Bord

Adam Driver, Aubrey Plaza, Laurence Fishburne und Shia LaBeouf sind schon dabei. Jetzt wächst die Starbesetzung für »Megalopolis« von Regisseur Francis Ford Coppola noch weiter.
US-Regisseur Francis Ford Coppola (im März in Los Angeles)

US-Regisseur Francis Ford Coppola (im März in Los Angeles)

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Willy Sanjuan / dpa

Oscarpreisträger Francis Ford Coppola baut die Starbesetzung für sein Herzensprojekt »Megalopolis« weiter aus. Auch Oscarpreisträger Dustin Hoffman ist nun zu dem Ensemble-Cast gestoßen, wie die Branchenportale »Deadline.com«  und »TheWrap.com«  am Dienstag berichteten. Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Jahr im US-Staat Georgia beginnen.

Zur Besetzung gehören unter anderem Adam Driver, Nathalie Emmanuel, Aubrey Plaza, Laurence Fishburne, Shia LaBeouf und Jason Schwartzman. Der 83 Jahre alte Regisseur und Drehbuchautor will auch seine Schwester Talia Shire und die Britin Kathryn Hunter vor die Kamera holen.

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Schon in den Neunzigerjahren hatte Coppola von »Megalopolis« gesprochen. Es handelt sich dabei um ein utopisches Drama, das in einem futuristischen New York spielen soll. Coppola vergleicht das Konzept mit einem römischen Epos im Stil von »Ben Hur«. Es gehe um eine Frau zwischen zwei Männern. Er wolle damit Gesellschaftsformen hinterfragen und Denkprozesse anstoßen, so Coppola.

Die 120 Millionen Dollar, die der Film kosten soll, wolle er selbst aufbringen, sagte Coppola. Ob er damit Gewinn oder Verlust machen werde, sei ihm völlig egal.

Coppola wurde auch mit seinem Mafiaepos »Der Pate« berühmt, der Film kam vor ziemlich genau 50 Jahren ins Kino. Zuletzt hatte sich der Regisseur aus Holly­wood weitgehend zurück­gezogen. Seit vielen Jahren ist er als Hobbywinzer und Geschäftsmann in Nordkalifornien tätig. 2011 drehte er mit einem kleinen Budget seinen bisher letzten Film, das Gruselmärchen »Twixt« mit Val Kilmer und Elle Fanning. Der Film wurde nur auf Filmfestivals gezeigt und als DVD veröffentlicht.

Im Februar sagte der fünffache Oscarpreisträger dann in einem Interview mit der amerikanischen Zeitschrift »GQ«, dass er eines seiner lang gehegten Traumprojekte endlich realisieren werde: »Mega­lopolis«.

aar/dpa
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