Sonderauszeichnung Ehren-Oscars für Geena Davis und David Lynch

Die ersten Oscargewinner der Saison stehen fest: Die Schauspielerin Geena Davis wird für ihr feministisches Engagement ausgezeichnet. Erstmals erhält auch ein indigener Amerikaner einen Ehren-Oscar.

Schauspielerin Geena Davis
Tasos Katopodis/ Bentonville Film Festival/ Getty Iamges

Schauspielerin Geena Davis


Die Schauspielerin Geena Davis und der Regisseur David Lynch werden in diesem Jahr mit Ehren-Oscars ausgezeichnet. Auch der Schauspieler Wes Studi und die italienische Regisseurin Lina Wertmüller sollen einen Ehren-Oscar bekommen. Das teilte die Akademie mit.

Schauspielerin Davis hatte 1989 für "Die Reisen des Mr. Leary" den Oscar als beste Nebendarstellerin gewonnen. Nun wird sie für ihre Arbeit für Gleichberechtigung in den Medien ausgezeichnet: Sie gründete das Green Davis Institute on Gender in Media und das frauenorientierte Bentonville Film Festival - dafür erhält sie den Jean Hersholt Humanitarian Award von der Oscar-Akademie.

Die drei anderen Ehren-Oscars sollen Personen auszeichnen, die wichtige Beiträge für die Branche geleistet, aber noch kein Oscar-Gold mit nach Hause genommen haben. Regisseur Lynch wurde mit Serien und Filmen wie "Twin Peaks" oder "Mulholland Drive" berühmt. Regisseurin Wertmüller ist besonders für ihren Film "Sieben Schönheiten" aus dem Jahr 1975 bekannt, der für vier Oscars nominiert war.

Wes Studi erhält als erster indigener Amerikaner einen Ehren-Oscar
Frazer Harrison/ Getty Images

Wes Studi erhält als erster indigener Amerikaner einen Ehren-Oscar

Schauspieler Studi spielte in Filmen wie "Der mit dem Wolf tanzt" und "Der letzte Mohikaner". Als Angehöriger der Cherokee ist er der erste indigene Amerikaner, der einen Ehren-Oscar erhält. Die Akademie begründete die Auszeichnung mit Studis "eindringlichen und authentischen Porträts starker indigener amerikanischer Figuren". Sie lobte zudem Studis politisches Engagement für die indigene Bevölkerung.

Die Preise sollen bei einer Gala am 27. Oktober überreicht werden. Für die Ehren-Oscars gibt es keine Jury. Die Akademie sucht hier nach eigenen Angaben Personen aus, "die sich einem Leben voll künstlerischer Errungenschaften verschrieben" und der Branche "herausragende Beiträge" geliefert haben.

mal/dpa/AP/AFP



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