Fortsetzung des Klassikers Die "Ghostbusters" kehren zurück

2016 startete eine Neuverfilmung mit weiblicher Besetzung, jetzt soll es zurück zur Originalgeschichte gehen: Die "Ghostbusters" kommen 2020 ins Kino. Der Regieposten ist diesmal eine Familienangelegenheit.

"Ghostbusters" (1984)
DDP/ INTERTOPICS/ PictureLux

"Ghostbusters" (1984)


Die Protonenstrahler sind schon geladen: Wie jetzt bekannt wird, arbeitet der Regisseur Jason Reitman schon seit geraumer Zeit an einem neuen "Ghostbusters"-Abenteuer. Das Projekt wurde im Geheimen vorbereitet, es trug den Codenamen "Rust City". Kinostart soll bereits 2020 sein.

Die Dreharbeiten zu dem bisher noch unbetitelten Film starten diesen Sommer, berichtet das Branchenblatt "Hollywood Reporter". Das produzierende Sony Filmstudio bezeichnet das Sequel als "nächstes Kapitel der Originalgeschichte", es wird dessen Story fortsetzen.

Leslie Jones, Melissa McCarthy, Kristen Wiig und Kate McKinnon spielten in der "Ghostbusters"-Neuverfilmung 2016 die Hauptrollen
AP/Columbia Pictures, Sony

Leslie Jones, Melissa McCarthy, Kristen Wiig und Kate McKinnon spielten in der "Ghostbusters"-Neuverfilmung 2016 die Hauptrollen

Der "Hollywood Reporter" beruft sich auf ungenannte Quellen, denen zufolge Reitman auf der Suche nach vier jungen Nachwuchsdarstellern ist, zwei Männern und zwei Frauen. Ob auch Mitglieder der Originalbesetzung auftreten werden, ist bisher nicht bekannt.

Der neue "Ghostbusters"-Film könnte damit eine Synthese aus dem Original und der Neuverfilmung von 2016 werden, bei der vier Frauen die Hauptrollen spielten. Diese Neuauflage löste 2016 eine Kontroverse aus, Fans des Originals äußerten sich in sozialen Medien in frauenfeindlicher Weise über die weibliche Besetzung.

Jason Reitman ist der Sohn von Ivan Reitman, dem Regisseur des Originals. Er hat selbst bereits eine große Karriere mit Tragikomödien wie "Juno" und "Tully" gemacht.

Sony ist verzweifelt auf der Suche nach einem Franchise, mit dem das Studio der übermächtigen Konkurrenz wie Disney mit deren diversen Blockbuster-Universen Paroli bieten kann. Im Sommer 2019 bringt es deshalb schon die "Men In Black" mit neuer Besetzung (u.a. Chris Hemsworth) zurück ins Kino.

kae



insgesamt 15 Beiträge
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jhea 16.01.2019
1. Lasst es...
Wir haben mit dem letzten GB schon gesehen was passiert wenn man ungefragt ein Franchise wieder beleben will - aber auch schon mit Robocop, Total Recall etc. Niemand will eine Neuverfilmung oder wieder Belebung des Franchises. Ghostbusters aus den 80er Jahren war genial. ich will jetzt nicht den Spongebob Meme raussuchen müssen wo der Fisch sagt 'how often do we have to teach you this lesson old man!'... Sony ernsthaft... Spiderman zum xten mal? Jetzt Ghostbusters? In der Vorstandsetage von Sony heißt es sicher jetzt 'Outstanding move' jedem der klar denken kann wird sehen dass es 'a pile of shit' wird... danke... bitte... lasst es sein. Ohne Bill Murray und Dan Akroyd kann ich mir das nur echt schwer vorstellen...
markrenton 16.01.2019
2. Der letzte Absatz lässt hoffen...
... das Hollywood endlich in eine vergleichbare Krise wie Ende der 60er/ Anfang der 70er kommt. (Damals nur mit Musicals). Die Studies verloren viel Geld und kleine Buden (wie 20th Century Fox) gaben Regisseuren ne Chance. Dabei kamen dann eine ganz Reihe originäle Filme (Jaws, Godfather, Taxi Driver, Star Wars, Ghostbuster etc - bis zum Heavensgate-Disaster) heraus, die wir bis heute aber zum erbrechen ausschlachten. Darum an Sony: Nicht nach einem Franchise suchen, sondern die Krise nutzen und neue Ideen zulassen - für die Kult- und Generationenfilme der Zukunft!
Kurbelradio 16.01.2019
3.
fällt denen nix mehr neues ein, dass man ewig immer wieder recycelt? Das original Men in Black ist doch herrlich. Was gibt es da neu zu verfilmen?? Und wer könnte Tommy Lee Jones ersetzen? Werde ich mit Sicherheit nicht anschauen. Kann nur enttäuschend werden.
Freie Meinungsaeusserung 16.01.2019
4. Ghostbusters 3 - braucht das die Welt?
Vermutlich würde es wieder eine Steigerung bei den Spezialeffekten geben. Kino wird rasanter, lauter, spektakulärer, schon seit Jahren. Ob die Welt eine Fortsetzung wirklich braucht? Manchmal sollte man es einfach auf sich beruhen lassen. Die Filmidee ist wie viele Komödien aus Sketchen in "Saturday Night Live" entstanden. "Sony sucht verzweifelt nach Franchise? Sony ist ein multimedialer Krake, die Verzweiflung ist höchstens groß wegen dem Druck der Aktionäre, es geht nicht darum, den Menschen etwas Gutes zu tun.
frodosix 16.01.2019
5. Die Wiederauflgae von 2016
Auch wenn es sicherlich frauenfeindliche Kommentare im Bezug auf das Remake gab, haben die Fans des Originals sich hauptsächlich an dem gestört, was sonst alles falsch gelaufen ist an dem Film... Dass er größtenteils unwitzig bzw. der Humor eher flach ist, ein unnötiges Reboot gemacht wurde, welches die klassichen Filme ignoriert, über weite Strecken auf der anderen Seite viel zu oft zitiert, der Bösewicht schwach ist und letztendlich auch, dass viele Beteiligte jegliche gerechtfertigte Kritik an dem Film als sexistisch hingestellt haben. Bin auf den neuen Versuch verhalten gespannt... vielleicht haben einige Leute ja inzwischen etwas gelernt und die Konsequenzen, die für den 3. Teil gezogen wurden, beschränken sich nicht nur darauf den Film im Orignalkanon anzusiedeln und dem Team 2 Männer hinzuzufügen.
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