Glück gehabt "Intimacy" lief mit Ausnahme-Genehmigung

Der Berlinale-Gewinner "Intimacy" konnte nur mit einer Ausnahmegenehmigung des Berlinale-Leiters Moritz de Hadeln auf dem Festival gezeigt werden.


Lief bereits beim Sundance-Festival: Berlinale-Sieger "Intimacy"
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Lief bereits beim Sundance-Festival: Berlinale-Sieger "Intimacy"

Berlin - Nach dem Reglement der Berlinale dürfen Filme, die am offiziellen Wettbewerb teilnehmen wollen, vorher nicht auf einem anderen Filmfestival oder außerhalb ihres Ursprungslandes gezeigt werden.

"Intimacy" wurde jedoch bereits auf dem letzten Sundance- Filmfestival in Park City (USA) im Januar gezeigt. Regisseur Patrice Chereau hatte de Hadeln jedoch gebeten, dies nicht als Hinderungsgrund für eine Berlinale-Teilnahme zu nehmen.

Die Statuten der Berlinale, die wie Cannes und Venedig ein so genanntes A-Festival ist, erlauben es dem Festivalleiter ausdrücklich, in "begründeten Fällen" eine Ausnahme zu gestatten.

Dies galt diesmal auch für einen zweiten Wettbewerbsfilm, "Traffic" von Steven Soderbergh, der bereits in Großbritannien in die Kinos kam. "Intimacy" soll im Sommer 2001 in deutschen Kinos anlaufen.



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