Neuer Film Hape Kerkeling kehrt zurück auf die Leinwand

Vor einigen Jahren hatte er sich fast komplett aus dem Showgeschäft zurückgezogen, jetzt ist er wieder da: Hape Kerkeling wird für einen Kinofilm mit Michael Bully Herbig vor der Kamera stehen - und zwar als Teufel.

Hape Kerkeling soll in dem neuen Film den Teufel spielen
Guido Kirchner/ DPA

Hape Kerkeling soll in dem neuen Film den Teufel spielen


Als er 50 Jahre alt wurde, hat er seine Show- und Fernsehkarriere beendet. Jetzt kommt Hape Kerkeling zurück: Zusammen mit Michael "Bully" Herbig steht der Entertainer vor der Kamera, um einen Kinofilm zu drehen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Produktionsfirma hervor. In "Der Boandlkramer und die ewige Liebe" schlüpft Kerkeling in die Rolle des Teufels.

Die Idee zur Geschichte stammt von Herbig, der bereits in "Die Geschichte vom Brandner Kaspar" vor elf Jahren in der Hauptrolle des Boandlkramers im Kino zu sehen war. Damals sahen allein in Bayern mehr als eine Million Menschen die Komödie. Auch dieses Mal soll Herbig den gewitzten Alten spielen, der den Tod austrickst.

"Es ist ein wirklich schönes, herzergreifendes und rasend komisches Drehbuch", sagte Kerkeling. Das stammt von den Komödienexperten Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt ist länger tot") und Ulrich Limmer ("Sams"-Filme). Regisseur Joseph Vilsmaier, der auch den ersten Film inszenierte, wird Regie führen.

Kerkeling war zuletzt kurz in der Verfilmung seiner Biografie zu sehen, "Der Junge muss an die frische Luft". Darin zeigt Regisseurin Caroline Link die Kindheit Kerkelings, in der er erleben musste, wie seine Mutter in Antriebs- und Teilnahmslosigkeit versank, während er sein komödiantisches Talent entdeckte.

Die Dreharbeiten von "Der Boandlkramer und die ewige Liebe" sollen ab Oktober in Bayern und Österreich stattfinden. Der Kinostart ist Ostern 2020 geplant.

evh



insgesamt 2 Beiträge
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Knut Kelkeschoß 25.07.2019
1. Hamburg, meine Perle!
Ich hab das jetzt nicht recherchiert - aber ich vermute mal, der/die Autorin dieser Meldung stammt wie der Spiegel aus dem nördlichen Raum, daher vollkommenstes Verständis von mir! Aber: Ich komme ja aus diesem "Bayern", wo "mehr als eine Million Menschen die Komödie" sahen und stelle fest: Michael Bully Herbig spielte darin nicht den "gewitzten Alten spielen, der den Tod austrickst" sondern eben jenen Tod, der in Bayern nunmal "Boandlkramer" heißt. Aber das mag jemand, der ihn eher unter dem Namen "Gevater Hein" oder so kennt, gerne verwirren. Unb ich bezweifle, dass der Alte, nämlich der Brandner Kasper, im neuen Film nochmal auftaucht, zumindest nicht lebendig... aber was heißt das in dem Kontext schon...
wunsiedel 31.07.2019
2. Komma
Richtig ist: Wer früher stirbt, (Komma) ist länger tot. Wer das nicht glaubt, wird auch nicht selig.
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