Japanische Comicfigur Hello Kitty bekommt Hollywoodfilm

Sie winkt von T-Shirts, Bleistiften und Trinkflaschen. Es gibt Hello-Kitty-Cafés, Freizeitparks und sogar Flugzeuge. Nur einen Hollywoodfilm mit der japanischen Comicfigur gibt es nicht - bis jetzt.

Hello Kitty als Luftballon
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Hello Kitty als Luftballon


Meist ist sie rosa oder pink - oft glitzert sie gewaltig: die Comicfigur Hello Kitty gibt es mittlerweile in allen möglichen Formen, Größen und Ausführungen. Seit vergangenem Jahr fährt sogar ein Highspeed-Zug im Hello-Kitty-Design durch Japan. 45 Jahre ist die Figur inzwischen alt. Nun soll die putzige japanische Comicfigur Hollywood erobern.

Das japanische Unternehmen Sanrio, das die Rechte an Hello Kitty hält, kündigte eine Zusammenarbeit mit dem Warner Bros. Label New Line Cinema and Flynn Picture an, um die Comicfigur ins Kino zu bringen. Es sei noch unklar, ob es sich um einen reinen Animationsfilm oder animierten Realfilm handeln werde. Die Suche nach Autoren habe aber bereits begonnen.

Vorausgegangen waren fünfjährige Verhandlungen über die Filmrechte. Diese beinhalten nicht nur Hello Kitty sondern auch andere Sanrio-Charaktere wie das träge Ei Gudetama, My Melody und Little Twin Stars.

Eine Hello-Kitty-Neugeborenen-Station in Taiwan
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Eine Hello-Kitty-Neugeborenen-Station in Taiwan

Hello Kitty wurde 1974 erfunden. Die Marke ist inzwischen einer der berühmtesten japanischen Exporte und ein Milliardengeschäft: Unzählige Produkte von Federmäppchen, Comic-Büchern, TV-Serien bis hin zu Schlafanzügen mit dem beliebten Kätzchen sind erhältlich.

Laut Sanrio gibt es inzwischen mehr als 50.000 Hello-Kitty-Produkte in 130 Ländern weltweit. Sanrio betreibt außerdem zwei Freizeitparks in Japan, die sich um Hello Kitty und andere Figuren drehen.

brs/AFP



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