Hollywood ade Paul Newman will aufhören

Der Schauspieler und Oscar-Preisträger Paul Newman will in den Ruhestand gehen. Doch bevor er sich endgültig von der Leinwand verabschiedet, möchte der 75-Jährige zum Abschied noch einen "wirklich denkwürdigen" Film abliefern.


Paul Newman: "Es gibt einen Punkt, an dem man einfach aussteigen muss"
DPA

Paul Newman: "Es gibt einen Punkt, an dem man einfach aussteigen muss"

New York - "Es gibt einen Punkt, an dem man einfach aussteigen muss", sagte Newman in einem Radiointerview. "Ich gehe jetzt schon seit 15 Jahren jedes Jahr in Rente. Irgendwann muss man es dann wirklich machen, sonst glauben es einem die Leute nicht mehr."

Bei einem Auftritt in der Letterman-Show erklärte Newman, er würde vorher gerne noch einen wirklich denkwürdigen Film machen. In der Fernsehsendung stellte der Schauspieler, der seit seinem Debüt in "Der silberne Kelch" 1954 in mehr als einem Dutzend Filmen zu sehen war, seinen neuesten Streifen "Where the Money Is" vor, der am Freitag in den amerikanischen Kinos anlief.

Eine Leidenschaft will der Oscar-Gewinner und Vorstandsvorsitzende der Lebensmittelkette "Newman's Own Foundation" jedoch auch nach dem Rückzug aus dem Filmgeschäft nicht aufgeben: seine Vorliebe für schnelle Sportwagen. Obwohl er sich im Januar bei einem Unfall in Daytona die Rippen prellte, will Newman auf den Geschwindigkeitsrausch nicht verzichten: "So lange mein Puls mitspielt, werde ich weitermachen."



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