Hollywood-Star Kevin Costner dreht nächsten Film in München

Hollywood-Weihen für die Bavaria-Filmstudios: Der US-Schauspieler Kevin Costner will seinen neuen Film ab Februar in München drehen. Regisseur der Action-Komödie "Learning Italian" ist Kevin Reynolds, der durch den Welterfolg "Robin Hood - König der Diebe" bekannt wurde.

US-Filmstar Kevin Costner: Ein Großteil von "Learning Italian" soll in München gedreht werden
DDP

US-Filmstar Kevin Costner: Ein Großteil von "Learning Italian" soll in München gedreht werden


München - In München starten aller Voraussicht nach im Februar die Dreharbeiten für einen Film mit Hollywood-Star Kevin Costner. "Es ist eine Action-Komödie mit dem Titel "Learning Italian"", sagte der Regisseur des Filmes, Kevin Reynolds, der Deutschen Presse-Agentur dpa in München. Ein Großteil des Films solle in den Bavaria-Filmstudios in Grünwald bei München gedreht werden. In einer Halle soll das Innere eines großen Zeppelins nachgebaut werden.

Der Streifen hat ein Budget von mindestens 35 Millionen Euro. Noch in diesen Tagen sollen die Verträge unterschrieben werden. "Ich arbeite gern mit Deutschen zusammen, in Deutschland gibt es wirklich gute Techniker", sagte Reynolds, der auch an dem Drehbuch für den neuen Film mitgeschrieben hat.

Deutsche Schauspieler werden in "Learning Italian" nicht zu sehen sein. Reynolds feierte mit dem Film "Robin Hood - König der Diebe" aus dem Jahr 1991 zusammen mit Costner bereits einen großen Erfolg. Mit "Waterworld" waren die Beiden vier Jahre später weniger erfolgreich.

Für die Bavaria-Filmstudios ist die Zusammenarbeit mit Reynolds und seinem Team das lang erhoffte Engagement Hollywoods in München. Gerade mit Blick auf die Filmstudios Babelsberg, wo in den vergangenen Jahren sowohl Tom Cruise als auch Brad Pitt vor der Kamera standen, hatten Filmemacher befürchtet, München könnte als Drehort für internationale Filme an Bedeutung verlieren. Der deutsche Erfolgsproduzent Bernd Eichinger hatte auf dem Filmfest München kritisiert, die Bavaria Studios hätten nicht genügend Kapazitäten für große Filme.

sto/dpa



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