Hysterie in Berlin Hysterie in Berlin: Leo und die Backfische

Der arme Leonardo DiCaprio: Große Probleme habe er nach "Titanic" mit der "visuellen Vermarktung" seiner Person gehabt, erklärte der Hollywood-Star in Berlin. Aber auch dort lauerten die bösen Teenager an jeder Ecke.


Hatte sich mit viel Sport auf die Rolle in "The Beach" vorbereitet: Leonardo DiCaprio
REUTERS

Hatte sich mit viel Sport auf die Rolle in "The Beach" vorbereitet: Leonardo DiCaprio

Berlin - Bereits Stunden vor der Premiere seines neuen Films "The Beach" bei der 50. Berlinale versammelten sich am Samstagmittag zahlreiche "Leo"-Fans vor dem Festival-Kino am Potsdamer Platz. Der "Titanic"-Star war am Freitagabend mit einer Privatmaschine aus London eingetroffen, wo er die Europa-Premiere seines neuen Streifens gefeiert hatte.

Der 25-jährige Schauspieler, der zusammen mit seiner Mutter und seiner in Deutschland lebenden Großmutter zu den Berliner Festspielen anreiste, gab sich alle Mühe, seine aufdringlichen Fans zu verwirren: Gleich in drei Hotels gleichzeitig hatte er sich eingebucht. Dennoch harrten die Teenager unbeirrt vor den Hotels aus, in der Hoffnung, einen Blick auf ihren Star erhaschen zu können - was denen, die auf die richtige Herberge getippt hatten, dann auch gelang.

Der Hollywood-Star deutsch-italienischer Abstammung spielt in "The Beach" einen Rucksacktouristen, der in Thailand sein Glück sucht. Bei der Berlin-Premiere waren die Reaktionen gemischt: Der Streifen wurde mit viel Applaus, aber auch einigen Buhrufen aufgenommen.



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