Stripper-Krimi Neuer Film von Jennifer Lopez darf in Malaysia nicht gezeigt werden

Erotische Tänze, Drogen und nackte Haut: Im muslimisch geprägten Malaysia wurde der neue Film von Jennifer Lopez verboten. "Hustlers" gilt in den USA bereits als großer Erfolg.

Hollywood-Star Jennifer Lopez: "Zu viele Szenen mit zu krassem obszönem Inhalt"
AP/Evan Agostini

Hollywood-Star Jennifer Lopez: "Zu viele Szenen mit zu krassem obszönem Inhalt"


In den USA ist Jennifer Lopez' neuer Film "Hustlers" ein Hit - in Malaysia hingegen wird er zum Politikum: Von den Behörden des muslimisch geprägten Landes hat die Geschichte über eine Gruppe Stripperinnen keine Freigabe bekommen. "Dieser Film enthält zu viele Szenen mit zu krassem obszönen Inhalt", sagte der Leiter der malaysischen Film-Zensurbehörde.

Wenn alle anstößigen Szenen herausgeschnitten würden, bleibe von dem Film kaum etwas übrig, sagte der Behördenleiter. "Man kann die Brüste von Frauen sehen und die Geschlechtsteile von Männern." Außerdem enthalte der Film Szenen mit Drogen und erotischen Tänzen. Deswegen dürfe "Hustlers" nicht in malaysischen Kinos gezeigt werden.

Lorene Scafaria (l.), Autorin und Regisseurin des Thrillers "Hustlers" mit Jennifer Lopez
DPA/Chris Pizzello

Lorene Scafaria (l.), Autorin und Regisseurin des Thrillers "Hustlers" mit Jennifer Lopez

Der "Hustlers"-Verleiher in Malaysia bestätigte das Verbot des Filmes, der am Donnerstag in die Kinos hatte kommen sollen. "Wir entschuldigen uns aufrichtig wegen der Unannehmlichkeiten für unsere geliebten Follower, Fans des Films, Medien und Partner", schrieb Square Box Pictures im Onlinedienst Instagram.

"Hustlers" basiert auf einer wahren Begebenheit. Während der 2008 ausgebrochenen Finanzkrise versuchte eine Gruppe von Stripperinnen, die Bankkonten ihrer Kunden leer zu räumen. In der Verfilmung spielen außer Lopez unter anderem Julia Stiles und die Rapperin Cardi B mit. Lopez beteiligte sich auch an der Produktion des Filmes.

bam/AFP



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