Nach Pleite mit »Batgirl« Warner Bros. kündigt »Joker«-Fortsetzung für 2024 an

Die Comicverfilmung »Batgirl« lässt das Filmstudio Warner Bros. in der Versenkung verschwinden, so vernichtend fielen offenbar die Reaktionen bei Testvorführungen aus. Besser sieht es im »Joker«-Terrain aus.
Joaquin Phoenix als Arthur Fleck alias »Joker«

Joaquin Phoenix als Arthur Fleck alias »Joker«

Foto: LMKMEDIA / ddp images

Mit der »Joker«-Figur begeisterte Hollywoodstar Joaquin Phoenix 2019 das Kinopublikum. Nun soll eine Fortsetzung der Comicverfilmung auf die Leinwand kommen, erneut unter der Regie von Todd Phillips. Das Studio Warner Bros. kündigte den US-Kinostart von »Joker: Folie à Deux« für den 4. Oktober 2024 an. Nach Informationen von »Deadline.com«  sollen die Dreharbeiten im Dezember beginnen.

Phillips hatte im Juni auf Instagram ein Foto von dem Skript samt Filmtitel und Verweis auf die Drehbuchautoren (Phillips und Scott Silver) gepostet . Dazu stellte er ein Bild von Phoenix, der das Drehbuch liest. »Folie à Deux« beschreibt eine psychische Störung, die von einem Betroffenen auf eine nahestehende Person übertragen wird. Über den Inhalt der Fortsetzung wurde offiziell noch nichts bekannt. Laut »Hollywood Reporter«  soll Lady Gaga (»A Star is Born«) für eine Rolle im Gespräch sein.

Die Ankündigung der Fortsetzung kam kurz nachdem Warner Bros. die weitere Verfilmung von »Batgirl« aus Kostengründen verworfen hatte. Nach Informationen der »New York Post«  war der Film bei einem Probescreening bei den Zuschauern schlecht angekommen. Die Kosten waren mit 90 Millionen US-Dollar laut »Hollywood Reporter«  deutlich höher als ursprünglich geplant.

Der Original-Film »Joker« mit Phoenix als psychisch krankem Batman-Gegenspieler dagegen spielte 2019 weltweit mehr als eine Milliarde Dollar ein. Phoenix holte den Oscar als bester Hauptdarsteller, beim Filmfest Venedig gewann der Thriller den Goldenen Löwen für den besten Film.

ime/dpa
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