"Lara Croft" Nur Sexbombe Jolie gefällt den US-Kritikern

Auf diesen Augenblick hatten die Fans lang gewartet: "Lara Croft: Tomb Raider" mit Oscar-Preisträgerin Angelina Jolie lief in den amerikanischen Kinos an. Von der US-Presse hagelte es Kritik.


Angelina Jolie bei der Weltpremiere von "Lara Croft - Tomb Raider" am 13. Juni in Hollywood
EPA/DPA

Angelina Jolie bei der Weltpremiere von "Lara Croft - Tomb Raider" am 13. Juni in Hollywood

Der Action-Film, in dem Angelina Jolie die britische Archäologin Lara Croft spielt, wurde von den meisten Kritikern verrissen. Lediglich an der Oscar-Preisträgerin ließen sie ein paar gute Haare. Jolie sei die perfekte Besetzung für die virtuelle Sexbombe aus dem Action-Spiel.

Die "USA Today" schmachtete, "wenn nur die Story so gut wäre wie die Heldin". Aber "statt ein Indiana Jones mit Körbchengröße D oder eine Jane Bond zu sein, versumpft Jolie im Dunkeln und hält sich mit fettleibigen Gegnern auf."

Auch bei anderen US-Zeitungen überwog die Kritik. "Lara Croft: Tomb Raider" sei so "ermüdend langweilig, dass der Film es verdient hätte, schnell wieder in der Versenkung zu verschwinden," schrieb die "New York Post". "Daily Variety" nannte den Streifen "flach und uninteressant".

Kultiges Vorbild Lara Croft
EIDOS INTERACTIVE

Kultiges Vorbild Lara Croft

Aber ein Gutes ließen die Filmkritiker dann doch an dem Film: "Wenigstens ist er deutlich kürzer als zwei Stunden." Doch egal was die Kritiker sagen oder schreiben. Es wird erwartet, dass der Streifen ein echter Straßenfeger wird. Schließlich ist das Computerspiel - die Vorlage zu dem Film - längst Kult. In Deutschland läuft der Film erst in zwei Wochen an.

Jule Lutteroth



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