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"Mad Max": Alter Stahl, junge Frauen

Foto: Jasin Boland / Warner Bros.

Schlechter Start für PS-Action "Mad Max" lässt sich von A-cappella-Truppe abhängen

Schluck Staub, Mad Max! Der aufwendige vierte Teil des Auto-Spektakels wurde sowohl in den USA als auch in Deutschland von dem relativ günstig produzierten Musikfilm "Pitch Perfect 2" überrundet.

Die Kritik feiert den Film als furiose Wiederkehr der guten alten analogen PS-Action, das Kinopublikum aber reagiert verhalten. An den US-amerikanischen und kanadischen Kinokassen hat der vierte Teil der "Mad Max"-Saga mit dem Untertitel "Fury Road" an seinem ersten Wochenende nach Angaben von Boxoffice Mojo lediglich 44,4 Millionen Dollar eingespielt.

Die Musikkomödie "Pitch Perfect 2" indes raste mit einem Ergebnis von 70,3 Millionen an dem Endzeitspektakel mit Tom Hardy vorbei. Die Niederlage wiegt umso schwerer, wenn man bedenkt, dass der Film nicht einmal 30 Millionen Dollar gekostet haben soll - die Produktionskosten von "Mad Max" waren angeblich fünfmal so hoch.

In "Pitch Perfect 2" spielt wieder Anna Kendrick die treibende Kraft einer A-cappella-Gruppe, die bei einem Gesangswettbewerb mitmacht. Ihre Gegner: Das "Sound Machine", eine Truppe aus Deutschland um Flula Borg, der im echten Leben ein in Kalifornien lebender deutscher DJ ist.

Bei diesem Gruß nach Deutschland verwundert es nicht, dass auch das hiesige junge Publikum auf "Pitch Perfect 2" fliegt. Rund 400.000 Zuschauer wollten den Vokal-Spaß sehen - Platz eins der deutschen Kino-Charts.

Und auch hierzulande tuckert "Mad Max" hinterher: Nach Besucherzahlen erreichte der Film mit 230.000 verkauften Tickets nur Platz drei der Charts - bei einem Einspielergebnis von 2,5 Millionen Euro. Auf Platz zwei kam das Pferdeabenteuer "Ostwind 2". Das spielte zwar nur 1,9 Millionen Euro ein, lockte aber insgesamt 290.000 Zuschauer in die Kinos.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Mad Max: Fury Road"

cbu/dpa
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