Mit Emily Blunt "Mary Poppins" kehrt auf die Leinwand zurück

Julie Andrews machte die Rolle 1964 bekannt, jetzt wird die britische Schauspielerin Emily Blunt das magische Kindermädchen spielen. Die Fortsetzung des Klassikers kommt Weihnachten 2018 in die Kinos.

Emily Blunt
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Emily Blunt


Ob sie wieder an einem magischen Regenschirm einschweben wird, ist noch nicht bekannt, aber das zauberhafte Kindermädchen Mary Poppins kehrt in die Kinos zurück. Weihnachten 2018 soll es so weit sein. Das gaben die Walt Disney Studios am Dienstag bekannt und bestätigten damit ein Gerücht, das schon länger in Umlauf gewesen war. Die Rolle wird diesmal die britische Darstellerin Emily Blunt übernehmen.

Blunt beweist sich damit einmal mehr als wandlungsfähige Schauspielerin. Zu ihrem Portfolio gehören schon Komödien ("Der Teufel trägt Prada"), Horrorfilme ("Wolfman"), Thriller ("Sicario") und Fantasyfilme ("The Huntsman & The Ice Queen"). In einem Kinderfilm wird Blunt, die kürzlich zum zweiten Mal Mutter wurde, 2018 zum ersten Mal mitspielen.

"Mary Poppins", im Original gespielt von Julie Andrews
DDP

"Mary Poppins", im Original gespielt von Julie Andrews

Auch die Besetzung einer weiteren Rolle ist interessant. Für eine Figur mit dem Namen "Jack, die Straßenlampe" ist Lin-Manuel Miranda vorgesehen. Der US-Amerikaner mit puerto-ricanischen Wurzeln hat sich in den letzten Jahren als Musicalstar etabliert. Für sein Musical "Hamilton" gewann er diverse Preise, darunter einen Pulitzer Preis und einen Grammy.

Für "Star Wars: das Erwachen der Macht" komponierte Miranda zwei Stücke, und er trat in der Rolle des Shag Kava auf. Die Vermutung liegt nahe, dass er bei "Mary Poppins" nicht nur mitspielen, sondern auch Musik für den Film schreiben wird.

Wie Rob Marshall, der Regisseur der Fortsetzung betont, handelt es sich bei der neuen Version nicht um ein Remake des Klassikers von 1964. Die Story soll das Original fortsetzen und folgt den Romanen der australischen Autorin P.L. Travers, die insgesamt acht Bücher über Mary Poppins schrieb. Nur vier von ihnen wurden ins Deutsche übersetzt. Der neue Film soll sich nun um Michael Banks drehen, eines der Kinder aus dem Original, das nun erwachsen ist und selbst drei Kinder hat. Ihm und seiner Familie hilft Mary Poppins nach eine Tragödie wieder ins Leben zurück.

P.L. Travers mochte die Adaption von 1964 übrigens nicht, die sich bei der Umsetzung des Materials einige Freiheiten erlaubte. "Mary Poppins" gilt als Meilenstein des Kinderfilms, der mit seinem grotesken Witz und seinen funkelnden Tanzeinlagen bis heute begeistert. Er spielte 100 Millionen Dollar ein und gewann fünf Oscars - einen davon erhielt Julie Andrews, die als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.

kae



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