Mel Gibson Fortsetzung der "Passion Christi" ist in Arbeit

Als "Die Passion Christi" 2004 in die Kinos kam, wurden Regisseur Mel Gibson antisemitische Tendenzen vorgeworfen. Nun arbeitet er an einer Fortsetzung. Worum sich der Plot drehen wird, steht auch schon fest.
Filmszene aus "Die Passion Christi"

Filmszene aus "Die Passion Christi"

Foto: imago

Das Historien-Drama "Die Passion Christi" von Regisseur Mel Gibson, 60, soll eine Fortsetzung bekommen. Der Drehbuchautor Randall Wallace bestätigte, mit Gibson an einem Skript zu arbeiten. "Ich wollte diese Geschichte immer erzählen. 'Die Passion' war der Anfang, und es gibt noch viel mehr zu erzählen", sagte Wallace dem "Hollywood Reporter"  .

Randall Wallace hatte das Buch für Gibsons Kinoerfolg "Braveheart" aus dem Jahre 1995 geschrieben. In dem neuen Film soll es um die Auferstehung Christi gehen, heißt es in der Meldung. Gibson hat sich bislang nicht zu einer Fortsetzung geäußert.

Das Filmepos aus dem Jahr 2004 erzählt den letzten Abschnitt im Leben von Jesus von Nazareth (James Caviezel) bis zu seiner Kreuzigung. "Die Passion Christi" wurde für drei Oscars nominiert und spielte weltweit über 600 Millionen Dollar ein. Mit dem damaligen Drehbuchautor Benedict Fitzgerald war Gibson in einen Rechtsstreit verwickelt, der erst 2009 außergerichtlich endete.

Der archaische Film "Die Passion Christi" stand wegen seiner als verzerrend wahrgenommenen Darstellung von Juden in der Kritik. Mel Gibson gilt als ultrakonservativer Katholik, ihm wurden auch in der Folge mehrfach antisemitische Äußerungen vorgeworfen. Auch die Gewaltszenen wurden heftig diskutiert, die Evangelische Kirche in Deutschland fand den Film beispielsweise für den Konfirmationsunterricht ungeeignet.

feb/dpa
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