Nach "Suicide Squad" Eigener Film für Harley Quinn

Margot Robbie als Harley Quinn galt vielen als das Beste am Superhelden-Debakel "Suicide Squad". Nun kriegt sie mit "Gotham City Sirens" ihren eigenen Film. Auch ein anderer Bekannter aus "Suicide Squad" ist mit dabei.

Margot Robbie in "Suicide Squad"
Warner Bros.

Margot Robbie in "Suicide Squad"


Die Kritiken waren alles andere als freundlich: "Aggressiv unerträglich anzuschauen", "die konfuseste Geschichte des Jahres", "kein einziger Moment des spontanen Spaßes oder Humors in diesem langen, schwülstigen Film" hieß es, als im August die Comic-Verfilmung "Suicide Squad" in die Kinos kam.

Auf eines konnten sich die meisten Kritikerinnen und Kritiker jedoch einigen: Margot Robbie als psychopathische Harley Quinn machte ihre Sache ziemlich gut. Im DC-Superhelden-Universum, in dem es wie bei seinem Marvel-Pendant weibliche Hauptfiguren überaus schwer haben, galt Robbie seitdem als Favoritin auf einen eigenen Film. Nach Monaten der Spekulation steht nun fest: Sie kriegt ihn.

Wie der Branchendienst "Hollywood Reporter" vermeldet, wird Robbie in "Gotham City Sirens" zu sehen sein. Der Film soll auf der Comic-Reihe "Sirens" basieren, in der neben Harley Quinn auch Catwoman und Poison Ivy auftreten. Ob die beiden Figuren im Film dabei sind und wer sie spielen wird, ist noch nicht bekannt. Dafür stehen Regie und Produktion: Wie schon bei "Suicide Squad" wird David Ayer Regie führen. Er und Robbie werden außerdem als Produzenten fungieren.

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"Suicide Squad": Harley und die Langweiler

Für das Drehbuch zeichnet allerdings Geneva Robertson-Dworet ("Sherlock Holmes 3", das kommende "Tomb Raider"-Reboot) verantwortlich. Das in größter Eile von David Ayer geschriebene Skript zu "Suicide Squad" galt als einer der Hauptgründe für das künstlerische Scheitern des Films. Finanziell war er dennoch ein Erfolg: Mittlerweile hat "Suicide Squad" rund 745 Millionen US-Dollar eingespielt. Eine Fortsetzung ist deshalb weiterhin in Planung, auch wenn es dafür - ebenso wie für "Gotham City Sirens" - noch keinen festen Starttermin gibt.

Vor "Sirens" haben Ayer und Robbie aber eh noch andere Projekte fertigzustellen: Ayer dreht gerade den Fantasy-Thriller "Bright" mit Will Smith und Joel Edgerton ab. Robbie wird ab Januar 2017 als Eiskunstläuferin Tonya Harding vor der Kamera stehen.

hpi

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insgesamt 10 Beiträge
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Seite 1
mirko_herth 14.12.2016
1. Debakel ...
Lasst die Fans entscheiden. Es ist schon etwas unfair, wenn ein Film, der 745 Mio. einspielt, als Debakel dargestellt wird. Und so schlecht, wie die Kritiker den Film beschrieben, war er nun wirklich nicht. Aber das ist natürlich eine Geschmackssache.
cor 14.12.2016
2.
Zitat von mirko_herthLasst die Fans entscheiden. Es ist schon etwas unfair, wenn ein Film, der 745 Mio. einspielt, als Debakel dargestellt wird. Und so schlecht, wie die Kritiker den Film beschrieben, war er nun wirklich nicht. Aber das ist natürlich eine Geschmackssache.
Ich fand den Film auch eher unterer Durchschnitt. Das Niveau ist selbst für DC-Universe-Verhältnisse recht tief. Dazu kommen flache Witze und eine zusammenhanglose Story, gepaart mit mittelmässiger Action.
Afrojüdischer_Sozi-Sinti 14.12.2016
3. merkwürdiger Weise
Zitat von mirko_herthLasst die Fans entscheiden. Es ist schon etwas unfair, wenn ein Film, der 745 Mio. einspielt, als Debakel dargestellt wird. Und so schlecht, wie die Kritiker den Film beschrieben, war er nun wirklich nicht. Aber das ist natürlich eine Geschmackssache.
Wenden sich "die Fans" nicht selten von einem Produkt ab, sobald es aus kommerziellen Interesse massentauglich gemacht wurde. Die Masse hat nicht immer Recht.
bamesjond0070 14.12.2016
4.
Das traurigste waren die CGI Gegner. Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, in einer DC-Verfilmung irgendwelche Monster aus Rauch und Schleim (ich weiß nicht wie ich das sonst beschreiben soll) zu platzieren, hat den falschen Beruf gewählt. Dazu funktioniert es nicht, die Handlung von Comic-Sagen in einen Film zu packen. Allein für Batman brauchte man jeweils eine Trilogy und eine Quadrology.
Hans_Suppengrün 15.12.2016
5.
Zitat von bamesjond0070Das traurigste waren die CGI Gegner. Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, in einer DC-Verfilmung irgendwelche Monster aus Rauch und Schleim (ich weiß nicht wie ich das sonst beschreiben soll) zu platzieren, hat den falschen Beruf gewählt. Dazu funktioniert es nicht, die Handlung von Comic-Sagen in einen Film zu packen. Allein für Batman brauchte man jeweils eine Trilogy und eine Quadrology.
Kommt doch alles noch. Das DC-Universum macht es nur anders, als Marvel: Während bei Marvel alles schön chronologisch verläuft, erlauben sich die DC-Macher etwas mehr Sprunghaftigkeit... Ich find's gut so! Und im Vergleich zu Marvel fällt mir noch etwas ein: DC ist mit Suicide Squad gerade mal bei Film Nummer 3! Im Marvel- Universum war der dritte Film (na, wer erinnert sich noch?): Iron Man 2! Und ganz ehrlich: Den Vergleich mit Iron Man 2 muss Suicide Squad nicht fürchten!
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