Neues Filmprojekt Franka lässt sich klonen

Für ihr neuestes Filmprojekt kehrt Franka Potente, mittlerweile in die große Hollywood-Welt entwachsen, in ihr Nest zurück. In ihrer Heimatstadt Münster dreht sie jetzt einen Film über den ersten geklonten Menschen.


Demnächst geklont: Franka Potente
REUTERS

Demnächst geklont: Franka Potente

Ab Dienstag steht Franka Potente in Deutschland gleich doppelt vor der Kamera. Im Kinofilm "Blueprint" spielt sie eine hoch begabte, weltberühmte und zugleich unheilbar kranke Pianistin und ihre Tochter, die eine genetische Kopie der Mutter ist. Der geklonte Nachkömmling hat den Auftrag, die Mutter und ihr Talent unsterblich zu machen. Vorlage des Drehbuchs ist der gleichnamige Roman von Charlotte Kerner. Thema sei das Drama einer Seele in zwei Körpern, erläuterte Studio Hamburg, das den Film zusammen mit Relevant Film und in Kooperation mit dem WDR und Arte produziert. "Blueprint" wird im Herbst nächsten Jahres in den Kinos zu sehen sein.

Dann allerdings wird die mit Filmstar Elijah Wood liierte Schauspielerin längst wieder fern der Heimat sein. Nächstes Projekt ist im kommenden Herbst ein Film des britischen Regisseurs Peter Greenaway. Mit ihm wird sie das multimediale Happening "The Tulse Luper Suitcases" drehen. Erst vor kurzem hat Potente in den USA ihre erste Hollywood-Hauptrolle absolviert: In dem Spionagefilm "The Bourne Identity" spielt sie an der Seite von Matt Damon. Und obwohl ihre Karriere in Hollywood damit in den Startlöchern steht, kehrt sie der Heimat dennoch nicht endgültig den Rücken: Erst vor kurzem erklärte die 27-Jährige, dass sie nicht vorhabe, ganz in die USA zu ziehen.



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