Neil Patrick Harris Rettet dieser Mann die Oscar-Gala?

Die Oscar-Show geht oft daneben, schuld ist meist der Moderator. Dieses Jahr soll es Neil Patrick Harris richten - bekannt aus "How I Met Your Mother". Kann er vor Abermillionen TV-Zuschauern bestehen? Der Check.

AP

Aus Los Angeles berichtet


Hoch über dem Hollywood Boulevard hängt ein Mammutplakat. Ein Mann grinst herab, ein 20-Meter-Riese in Frack und schwarzer Fliege, der uns schelmisch einen Oscar präsentiert. "NPH" nennen sie ihn.

Am Sonntag werden hier die Stars über den roten Teppich stöckeln, um dann drinnen im Dolby Theatre so zu tun, als sei es ihnen egal, ob sie gewinnen. Und damit diese Tortur trotzdem Spaß macht, haben die Produzenten diesmal Neil Patrick Harris als Conferencier engagiert.

Wird der Broadway- und TV-Star ("How I Met Your Mother") den Oscar-Fluch brechen können, dem so viele Moderatoren erlegen sind? SPIEGEL ONLINE stellt "NPH" näher vor und wägt seine Chancen ab.

Wer ist "NPH"?

Harris ist Schauspieler, Sänger, Tänzer, Produzent, Regisseur, Serienheld und Zauberer. Als Schürzenjäger Barney führte er die TV-Sitcom "How I Met Your Mother" zu langem Erfolg. Als transsexuelle Rockerin Hedwig erstürmte er den Broadway. Als psychopathischer Ex in seinem ersten großen Kinohit "Gone Girl" fand er ein blutiges Ende.

Was ist sein Draht zu Hollywood?

Für Harris ist die Oscar-Moderation ein Kindheitstraum: Er wuchs in einem Kaff in New Mexico auf, das gerade mal ein Kino hatte, in dem er seinen ersten Film sah: "Das Imperium schlägt zurück." Die Familie guckte gemeinsam die Oscars und hatte Wettzettel, wer gewinnen würde.

Was kann er alles?

Harris, 41, ist ein Verwandlungskünstler. Er spielte einen Hund, einen Frauenhelden, einen Stalker und eine Transsexuelle. Er führte viermal durch die Tony-Verleihung - den "Broadway-Oscar", den er 2014 selbst gewann - und einmal durchs Fernsehpendant, die Emmys. Er machte seine Hochzeit mit dem Schauspieler David Burtka zum Twitter-Event.

Was kann er besser als andere?

Über seine Tony-Shows reden sie am Broadway heute noch. 2013 sang und tanzte sich Harris durch eine achtminütige Eröffnungsnummer, sprang dabei durch einen Reifen, verschwand in einer Kiste und tauchte Sekunden später am anderen Ende der monumentalen Radio City Music Hall wieder auf. Die Akrobatik brachte ihm vier Emmys ein.

Warum soll gerade er es machen?

Harris soll das verkalkte Image der Oscars aufbrechen. Er ist ein Mann für alle Generationen: nett, keck, schwul - und unbedrohlich. Fotos von seiner Hochzeit mit David Burtka postete er auf Instagram: Hand in Hand auf einer italienischen Burgtreppe, ihre dreieinhalbjährigen Zwillinge auf den Armen. Die 2010 geborenen Kinder wurden von einer Leihmutter ausgetragen.

Wie erging es anderen?

Am Oscar sind schon viele gescheitert: Jerry Lewis (1959), David Letterman (1995), Anne Hathaway und James Franco (2011). 2014 brachte TV-Talkerin Ellen DeGeneres es auf fast 44 Millionen US-Zuschauer, die höchste Quote in zehn Jahren - dank Social-Media-Tricks wie dem Rekord-Selfie, das Twitter zusammenbrechen ließ.

Was steht auf dem Spiel?

Die Oscar-Show, die live in mehr als 225 Länder übertragen wird, bestreitet den Großteil des 152-Millionen-Dollar-Jahresbudgets der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Kritiken, Quoten und Werbeeinnahmen sind lebenswichtig für Hollywoods Top-Institution, die um Relevanz kämpft und vielen Realitäten hinterherhinkt.

Kann Harris es schaffen?

"Ich bin nervös", sagte Harris dem "New York Times Magazine" - und fügte galant hinzu: "Es ist viel weniger Druck, als nominiert zu sein."

Hollywood-Gala

Die wichtigsten Oscar-Filme:

Birdman

Ein Vogel? Ein Flugzeug? Ein Hampelmann!

Michael Keaton spielte einst Batman, dann geriet er ins Karriereabseits. In "Birdman" gibt er quasi sich selbst - einen Ex-Blockbuster-Helden, der es noch einmal wissen will. Eine virtuos gefilmte Showbiz-Satire - und der Favorit bei den Oscars. Alejandro González Iñárritus Film geht mit neun Nominierungen ins Rennen – unter anderem für die wichtigsten Kategorien wie "Bester Film", "Beste Regie", "Bester Hauptdarsteller" und "Bestes Originaldrehbuch".

Lesen Sie in unserer Kritik, wieso Hollywood "Birdman" liebt.

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Grand Budapest Hotel

So ein schöner Schwindler

Bill Murray hält "Grand Budapest Hotel" für den bisher besten Film von Wes Anderson. Er hat Recht: Die Historienfarce verbindet charmante Charaktere und bezaubernde Kulissen mit politischem Feingefühl. Andersons achter Langfilm ist – wie Iñárritus "Birdman" – für neun Oscars nominiert: Nicht nur für den besten Film und die beste Regie, sondern auch für das beste Szenenbild oder die beste Filmmusik.

Lesen Sie in unserer Kritik, wieso sich "Grand Budapest Hotel" nicht in Andersons Reihe kindlich-verspielter Unschuldsdarstellungen einreiht.

The Imitation Game

Hat der Mann nicht schon genug gelitten?

Der tolle Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle, acht Nominierungen: Das Biopic "The Imitation Game" um den genialen Codeknacker Alan Turing, der als Homosexueller verfolgt wurde, ist perfekte Oscar-Ware und macht "Birdman" und "Grand Budapest Hotel" Konkurrenz in den Königsdisziplinen "Bester Film" und "Beste Regie". Und Keira Knightley ist für ihre Darstellung einer emanzipierten Mathematikerin als beste Nebendarstellerin nominiert.

Lesen Sie in unserer Kritik, inwiefern "The Imitation Game" fahrlässig mit Details aus dem Leben Turings umgeht.

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Lesen Sie in unserem Erfahren Sie im SPIEGEL ONLINE-Interview mit Keira Knightley, wieso sie ihren Schulabschluss für eine Karriere als Schauspielerin sausen ließ.

American Sniper

Scharfschütze im Kreuzfeuer

"American Sniper" spaltet Amerika. Der Film verklärt den US-Scharfschützen Chris Kyle zum heroischen Kreuzzug-Killer - und löst einen neuen Kulturkrieg aus. Trotz allem Trubel ist Clint Eastwoods Kinohit für sechs Oscars nominiert, unter anderem in den Kategorien "Bester Film", "Bestes adaptiertes Drehbuch" und "Bester Hauptdarsteller" - für Bradley Cooper in seiner Rolle als Scharfschütze.

Lesen Sie in unserer Analyse, wie "American Sniper" sich zwischen Kriegs- und Antikriegsfilm bewegt.

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Boyhood

Drei Stunden Glück. Pures Glück

Freuen Sie sich auf jede einzelne Minute von "Boyhood". Der Film über einen Jungen, der zum Mann heranwächst, fängt das Leben so einfühlsam und wahrhaftig ein, wie es nur sehr selten im Kino zu sehen ist. "Boyhood" ist für sechs Oscars nominiert: Vielleicht gewinnt ja Richard Linklaters über zwölf Jahre gewachsenes Werk in den Kategorien "Bester Film" oder "Beste Regie"? Dass Patricia Arquette den Oscar für die beste Nebendarstellerin einheimst, gilt als sehr wahrscheinlich.

Lesen Sie in unserer Kritik, weshalb "Boyhood" weit mehr ist als eine Geschichte über das Erwachsenwerden.

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Lesen Sie in unserem Interview mit Patricia Arquette, wie sich ihr Leben während der langjährigen Drehphase verändert hat.

Die Entdeckung der Unendlichkeit

"Die richtige Frau zur richtigen Zeit"

Das Biopic "Die Entdeckung der Unendlichkeit" erzählt die Liebesgeschichte zwischen Stephen Hawking und seiner ersten Frau Jane, ohne die es der Wissenschaftler wohl nie zu Weltruhm gebracht hätte. Eddie Redmayne brilliert in der Rolle des genialen Physikers - und wurde dafür prompt für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Zudem könnte James Marsh‘ Film auch in den Kategorien "Bester Film", "Beste Hauptdarstellerin", "Bestes adaptiertes Drehbuch" oder "Beste Filmmusik" gewinnen.

Lesen Sie in unserer Kritik, wie Redmayne mit einem Schauspiel der minimalen Gesten überzeugen kann.

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Foxcatcher

Von Männern und Mördern

Die wahre Geschichte eines Millionärs, der sich zum Mäzen des US-Ringer-Teams aufschwingt und dann einen Schützling tötet: "Foxcatcher" ist eine Mischung aus Sportlerdrama, Psychogramm und Satire - mit herausragenden Darstellern. Zwei davon könnten den Oscar gewinnen: Hauptdarsteller Steve Carell und Nebendarsteller Mark Ruffalo. Bennett Millers Film ist insgesamt für fünf Oscars nominiert – darunter "Beste Regie", für die Miller schon einmal nominiert war, aber leer ausging.

Lesen Sie in unserer Kritik, wie in "Foxcatcher" zwei in ihrem Selbstbewusstsein erschütterte Männer aufeinander treffen.

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Lesen Sie in unserem Interview mit Bennett Miller, wie er auf den Stoff für seinen Film stieß.

Interstellar

Willkommen im Wurmloch

Wohin geht der Mensch, wenn die Erde stirbt? Christopher Nolan beantwortet die Frage in seinem Sci-Fi-Epos "Interstellar" mit Quantenphysik und Weltraum-Action - der Plot bleibt bei der Reise leider auf der Strecke. Dennoch ist der Film für fünf Oscars nominiert, allerdings eher in technischen Kategorien wie "Beste visuelle Effekte" oder "Bester Tonschnitt".

Lesen Sie in unserer Kritik, wie Nolan in "Interstellar" Ungereimtheiten mit Action übertüncht.

Whiplash

Bluten für den perfekten Beat

Trommeln, bis die Haut in Fetzen von den Händen hängt: Im Musiker-Thriller "Whiplash" drillt ein unbarmherziger Schlagzeug-Lehrer seine Schüler wie Marines im Bootcamp. Eine Leistung mit zwiespältiger Botschaft, die Damien Chazelles Film fünf Oscar-Nominierungen eingeheimst hat – in den Kategorien "Bester Film", "Bester Nebendarsteller", Bestes adaptiertes Drehbuch", "Bester Schnitt" und "Bester Ton".

Lesen Sie in unserer Kritik, wie es "Whiplash" schafft, den Zuschauer in sein sinisteres Spiel zu verwickeln.

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Mr. Turner – Meister des Lichts

Ein grober Klotz mit zartem Strich

Explosionen, Brände, Schiffbrüche: So dramatisch waren oft die Szenen, die William Turner malte. In seinem Biopic zeigt der Regisseur Mike Leigh die animalischen Züge des Briten, zeichnet aber auch ein feinfühliges Künstlerporträt. Nominiert ist Leighs Film für vier Oscars - in den Kategorien Kamera, Szenenbild, Kostümdesign und Filmmusik.

Lesen Sie in unserer Kritik, wie es der Schauspieler Timothy Spall schafft, den britischen Maler brillant brachial zu mimen.

Into the Woods

Meryl Streep, du große Hexe

In "Into the Woods" werden bekannte Märchen neu interpretiert: Der böse Wolf ist lüsterner, die Prinzen alberner als im Original. Glänzend aufgelegte Stars wie Meryl Streep und Johnny Depp machen das Film-Musical zum Genuss. Das könnte mit drei Oscars prämiert werden - für Meryl Streep als beste Nebendarstellerin, für das beste Szenenbild oder das beste Kostümdesign.

Lesen Sie in unserer Kritik, wieso "Into the Woods" nach zwei Dritteln dramaturgisch ein wenig ins Straucheln gerät.

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Unbroken

Erlöse uns von seinem Leiden!

Die Geschichte des Olympia-Läufers und Kriegsveteranen Louis Zamperini ist wie geschaffen fürs Kino. Trotzdem gelingt Angelina Jolie mit ihrem Biopic "Unbroken" kein packender Film. Der Zuschauer muss lange, lange leiden. Dennoch ist er drei Mal nominiert - in den Kategorien "Beste Kamera", "Bester Ton" und "Bester Tonschnitt".

Lesen Sie in unserer Kritik, wieso es Jolie mit ihrer zweiten Regiearbeit nicht gelungen ist, einen in sich schlüssigen, berührenden Film zu schaffen.

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Der große Trip – Wild

Übertriff deinen Mut

In "Der große Trip - Wild" begibt sich Reese Witherspoon auf eine monatelange Wandertour, um Trauer, Drogenprobleme und Scheidung zu überwinden. Kein Erbauungskino, sondern Porträt einer Frau, die ebenso wild im Denken wie im Leben ist. Vielleicht bekommt Witherspoon für ihre Darstellung ja den Oscar – sie ist nominiert als beste Hauptdarstellerin. Ihre Kollegin Laura Dern ist zudem als beste Nebendarstellerin nominiert.

Lesen Sie in unserer Kritik über den Film, der zu einem ganz anderen Ende führt, als man es von der Geschichte einer Selbstfindung erwarten würde.

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Guardians of the Galaxy

Fünfer-Bande mit Soul

Killer-Amazone, genetisch gepimpter Waschbär, sprechender Baum: Hier kommt die Underdog-Variante der Avengers. In "Guardians of the Galaxy" führt Comedy-Star Chris Pratt eine wilde Truppe von Außenseitern an - charmantes Superhelden-Kino, das zwei Oscars abstauben könnte: In den zu einer Comicverfilmung passenden Kategorien "Beste visuelle Effekte" und "Bestes Make-Up".

Lesen Sie in unserer Kritik, wie es in James Gunns Inszenierung an allen Ecken farbenfroh knallt.

Ida

Der beiläufige Oscar-Favorit

Über 50 Filmpreise und zwei Oscar-Nominierungen: Das polnische Drama "Ida" hat Publikum und Kritiker weltweit begeistert. In Deutschland ist der minimalistische Film über Identität, Schuld und Antisemitismus untergegangen. Höchste Zeit, ihn neu zu entdecken. Pawel Pawlikowskis Werk könnte die Oscars für den besten fremdsprachigen Film und die beste Kamera gewinnen.

Lesen Sie in unserer Kritik, inwiefern "Ida" ein stiller, aber kein ruhiger Film ist.

Inherent Vice – Natürliche Mängel

Sünde, überall nur Sünde

"Inherent Vice" von Paul Thomas Anderson ist ein grandioser Spaß. Joaquin Phoenix als kiffender Privatdetektiv führt in ein Kalifornien der Sechziger, wie es grotesker, psychedelischer und sexier nie zu sehen war. Der Film ist für zwei Oscars nominiert: "Bestes Kostümdesign" und "Bestes adaptiertes Drehbuch".

Lesen Sie in unserer Kritik, wie Joaquin Phoenix es schafft, Slapstick und Horror, Liebesschmerz und Haschisch-High in seinem Gesicht zu spiegeln.

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Citizenfour

Der Mann hinter der Maske

Wer ist Edward Snowden? Mit ihrer Doku "Citizenfour" will Filmemacherin Laura Poitras dem NSA-Whistleblower näher rücken. Da sie aber selbst an den Enthüllungen beteiligt war, bleibt das an sich packende Porträt unvollständig. Dennoch könnte "Citizenfour" dieses Jahr den Oscar für den besten Dokumentarfilm gewinnen.

Lesen Sie in unserer Kritik, wieso der Whistleblower Snowden auch nach Poitras‘ Film noch ein Enigma bleibt.

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Selma

Das amerikanische Versprechen

Das Filmdrama "Selma" zeigt Martin Luther King Jr. auf der Höhe seiner Macht - und wie er sie nutzt, um die Gleichberechtigung von Schwarzen voranzutreiben. Eine brillante Studie über Politik, die eine wichtige Diskussion angestoßen hat. Und für zwei Oscars nominiert ist: Als "Bester Film" und in der Kategorie "Bester Song" – für das soulige Rapstück "Glory".

Lesen Sie in unserer Kritik, wie "Selma" den Zuschauer eindrucksvoll das Entstehen einer neuen medialen Öffentlichkeit nachvollziehen lässt.

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Timbuktu

Die Schrecken der Scharia

Die Islamisten kämpften gegen Musik und Fußball, führten Zwangsehe und Ganzkörperschleier ein: Nach wahren Begebenheiten erzählt der Film "Timbuktu", wie der Terror in die Wüstenstadt kam. Dafür könnte der mauretanische Regisseur Abderrahmane Sissako den Oscar für den besten fremdsprachigen Film bekommen.

Lesen Sie in unserer Kritik, auf welchen wahren Begebenheiten "Timbuktu" beruht.

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Wild Tales

Jetzt reicht’s aber endgültig!

Der argentinische Episodenfilm "Wild Tales" zeigt Menschen, die sich nichts mehr gefallen lassen wollen - und dafür auch drastische Konsequenzen in Kauf nehmen. Klingt schlimm, ist aber sehr unterhaltsam. Und könnte dem argentinischen Regisseur Damián Szifrón einen Oscar für den besten fremdsprachigen Film bescheren.

Lesen Sie in unserer Kritik, wie Szifrón Schrecken mit Humor verbindet.

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insgesamt 14 Beiträge
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DerBlicker 21.02.2015
1. ich bin eher gespannt
Wie heißt das Kino nächstes Jahr, wenn Dolby pleite ist? Früher hieß es Kodak Theatre, dann Nokia Theatre, jeder weiß, was mit den Firmen passiert ist.
UncleRuckus 21.02.2015
2. Irgendwie sind diese Shows tot
Vor Jahren schaute ich die noch ganz gerne, doch seit ein, zwei Jahren geht nichts mehr. Der letzte Moderator den ich mochte war der Wolverine-Typ. Und auch die damalige SHow gefiel mir sehr, obwohl es viel Musica gab, das ich überhaupt nicht mag. Doch die war wirklich gut gemacht. Ricky Gervais bei den GoldenGlobes gefiel mir auch sehr. Neil Patrick Harris sit ein absoluter Langweiler, doch die Leute in Holywood mögen ihn. Als er die Emmys moderierte, hatten sie einen richtig guten "Sketch", als auch Francis Underwood(Kevin Spacey) involviert war: https://www.youtube.com/watch?v=lt48nm59gW4 (ab 2:30) Fantastisch!
nic 21.02.2015
3.
Wer diese Oscar Show anschaut ist doch selber Schuld.
kraijjj 21.02.2015
4. zudem
wird er für mich immer Doogie Howser bleiben. Dieses "HimyM" konnt ich mir nie geben. Kein Plan warum dieser Hype, in meinen Augen ist sie Sitcom Schund.
note4shape 21.02.2015
5.
Die Antwort auf dieser Frage lese ich hier bei SPON am Montag, nachdem ich mich ueber das was wirklich wichtig ist informiert habe.
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