Academy Awards "La La Land" räumt 14 Oscar-Nominierungen ab

Bei den Oscars gibt es dieses Jahr einen Zweikampf. Das Hollywood-Musical "La La Land" und das Drama "Moonlight" sind in den meisten Kategorien nominiert.

Ryan Gosling und Emma Stone in "La La Land"
Studiocanal

Ryan Gosling und Emma Stone in "La La Land"


"La La Land" hat die meisten Chancen auf Oscar-Trophäen bei der Verleihung der weltweit wichtigsten Filmpreise am 26. Februar in Los Angeles. Das Hollywood-Musical ist in 14 Kategorien nominiert, wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in einer Pressekonferenz mitteilte.

Ebenfalls vorne mit dabei ist das Drama "Moonlight", das in acht Kategorien eine Chance hat. Darunter der Preis für den besten Film und den besten Regisseur.

Der deutsche Beitrag "Toni Erdmann" von Regisseurin Maren Ade ist in der Kategorie für den besten ausländischen Film nominiert.

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gia

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insgesamt 2 Beiträge
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Raimunde Krudenbruch 24.01.2017
1. LaLaLand
Der Film ist doch nur gedreht worden um Oscars abzuräumen. Nichts kommt bei der Academy besser an, als (gute) Filme, die sich um Hollywood drehen. Birdman war ja auch so ein Kandidat...
.patou 24.01.2017
2.
Zitat von Raimunde KrudenbruchDer Film ist doch nur gedreht worden um Oscars abzuräumen. Nichts kommt bei der Academy besser an, als (gute) Filme, die sich um Hollywood drehen. Birdman war ja auch so ein Kandidat...
Selbst wenn es so wäre, macht ihn das ja nicht zu einem schlechten Film. Ich kenne das Phänomen hauptsächlich von Schauspielern, die in einigen ihrer Filme so krampfhaft überambitioniert wirken, dass sie sich auch gleich "Ich will jetzt endlich einen Oscar!" auf die Stirn hätten tätowieren lassen können. Keira Knightley in "Anna Karenina" oder "A dangerous Method" fällt mir da spontan ein. Ich gönne "La La Land" jede Nominierung und jeden möglichen Oscar. Meine Erwartungen hat der Film erfüllt. Da passte von der Besetzung bis zum Setting alles. Und mit Chazelle gibt es jetzt offenbar auch einen Regisseur, der die Kunst beherrscht Filme grandios auszustatten, und der gleichzeitig nicht vor der großen emotionalen Geste zurückschreckt. Anders als beispielsweise Baz Luhrmann, dessen Werke immer im stilistischen Bombast ersticken und dessen Figuren hohl wirken. Der einzige kleine Makel des Films ist vielleicht, dass man in der zweiten Hälfte manchmal das Gefühl hatte, es verlässt ihn etwas der Mut. Hier hätte ich mir mehr Gesang gewünscht. Dass Stone und Gosling nicht Ginger Rogers und Fred Astaire sind, wie manche beklagen, ist völlig unerheblich.
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