Andreas Borcholte

Oscar-Triumph für "Parasite" Der Welt zugewandt - und der Gegenwart

Andreas Borcholte
Ein Kommentar von Andreas Borcholte
Erstmals gewinnt ein nicht englischsprachiger Film den Oscar für den besten Film: Warum gerade "Parasite" diese unverhoffte Revolution auslösen konnte - und was der Erfolg des südkoreanischen Dramas bedeutet.
Sieger-Selfie: Die "Parasite"-Darsteller sind die großen Gewinner der Oscarnacht

Sieger-Selfie: Die "Parasite"-Darsteller sind die großen Gewinner der Oscarnacht

Foto:

MIKE BLAKE/ REUTERS

92 Jahre. Man muss sich diese Dimension vor Augen führen, um den historischen Moment dieser Oscarverleihung zu begreifen. Fast ein Jahrhundert lang, durch Höhen und Tiefen des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts hindurch, gelang es keinem fremdsprachigen Film, Hollywoods größten und begehrtesten Kinopreis zu gewinnen. Weil sich die US-amerikanische Kinoindustrie, die umsatzstärkste und prominenteste der Welt, mit den Academy Awards natürlich in erster Linie selbst feiern und ihrer kulturellen Hegemonie vergewissern will.

Britische Produktionen, Regisseure und Darsteller werden bei den Oscars qua Sprache von jeher eingemeindet, aber das multilinguale, kulturell diverse Weltkino? Nur zehn nicht englischsprachige Filme schafften es bisher, in der Hauptkategorie des "best picture" überhaupt nominiert zu werden.

Alle scheiterten. Jean Renoir mit seiner "Grande Illusion" von 1938 ebenso wie Costa-Gavras mit dem Polit-Thriller "Z" (1969), Roberto Benigni mit "Life Is Beautiful" (1998) und Michael Haneke mit "Amour" (2012). Selbst Hollywood-Darling Alfonso Cuarón unterlag im vergangenen Jahr noch knapp mit "Roma" dem pseudopolitischen Erbauungskino von "Green Book". Vielleicht wurde es ihm zum Verhängnis, dass sein kunstvolles mexikanisches Zeitgemälde zwar fürs Kino produziert, aber vom Angstgegner Netflix vertrieben wurde.

DER SPIEGEL

Der Triumph des südkoreanischen Films "Parasite", traditionell produziert und distribuiert, ist daher auch ein Aufbäumen des klassischen Arthouse-Kinos - und kommt der Academy in Zeiten der gefühlten Bedrohung durch selbst produzierende, aggressiv in Markt und Industrie drängende Streamingdienste gerade recht.

Netflix ging mit sagenhaften 24 Nominierungen in die 92. Oscarverleihung, so viele wie kein anderes Studio – und gewann am Ende zwei Preise. Das Prestigeprojekt, Martin Scorseses "The Irishman", ging trotz zehnfacher Nominierung in fast allen wichtigen Kategorien komplett leer aus.

Scorseses über drei Stunden langes Epos erzählt aus der Vergangenheit, ebenso wie viele andere Favoriten dieses Jahrgangs: "Once Upon A Time… in Hollywood" verklärt das alte Hollywood und seine TV-Helden und betreibt schelmische Geschichtsrevision; "Jojo Rabbit" erzählt eine rührend humanistische Posse in der Nazizeit – und "1917" , der Film, den es an diesem Abend zu schlagen galt, nutzt sein One-Take-Gimmick für eine letztlich banale Story über Heldenmut und Resilienz in einem seit 100 Jahren vergangenen Krieg.

In all diesen Filmen spiegelt sich nur wenig Gegenwart, sie suchen nach Spuren der Hoffnung zwischen den historisch abgesteckten Koordinaten der Vergangenheit, weil sie sich vor der Finsternis, der Ambivalenz und dem Chaos der Gegenwart fürchten.

Fotostrecke

Oscars 2020: Die besten Bilder der Verleihung

Foto: MARIO ANZUONI / REUTERS

"Joker" ist ein Film, der furchtlos ins Jetzt blickt, aber für die Academy am Ende doch zu hart, zu kontrovers und zu comichaft war, um ihn auch als besten Film auszuzeichnen. "Parasite", Bong Joon Hos virtuose Klassenkampferzählung über das Oben und Unten, die scharfen, unerträglichen Trennlinien kapitalistischer Gesellschaften, ist kaum weniger unerbittlich in seiner Schilderung der Verhältnisse, aber sie ist universeller anwendbar und griffiger nachzufühlen.

Man könnte die Handlung nach Frankreich transportieren, nach Brasilien, Schweden, Deutschland oder in die USA, selbst nach China: Ihr zärtlicher Blick auf das Prekariat und ihr in den Magen boxender Effekt wären überall gleich, egal in welcher Sprache. Diese weltumspannende Gültigkeit macht großes Kino aus. Und das ist es, was bei den Oscars gefeiert werden soll. Mit seinem magischen Erzähl- und Darstellungshandwerk, aber auch, wenn es gut läuft, mit seiner Aussage über den herrschenden Zeitgeist.

Entscheidung für die kritische Gegenwartserzählung

Und hier kommt das Beglückende dieser Oscarverleihung ins Spiel: Die Academy hätte sich bei ihrer Entscheidung für den besten Film auch von Nostalgie leiten lassen können. Sie hätte, wie im letzten Jahr, den historischen Feelgood-Film gewinnen lassen können, in einer Art perversen Analogie zu Donald Trumps "Make America Great Again"-Narrativ, das ja letztlich auch nur von einer besseren Vergangenheit träumt, die eine romantische Fiktion ist.

Aber die Oscar-Voter, darunter nach der vor Kurzem begonnenen Öffnung für mehr Diversität und Internationalität mehr Frauen, Afroamerikaner, Hispanics und Filmschaffende aus aller Welt, haben sich für eine dringliche Gegenwartserzählung aus Südkorea entschieden – und damit für jene kulturelle Vielstimmigkeit und globale Multilateralität, die der US-Präsident so vehement ablehnt. Der Sieg von "Parasite" ist auch ein Fanal gegen den von Trump und seinen Anhängern betriebenen Isolationismus.

Die Oscars sind immer noch zu weiß und zu männlich. Es fehlt noch immer an der schon so lange erhofften und geforderten Diversität in den wichtigen, den sichtbaren Kategorien. Kein Wunder, dass die vielen wichtigen und lobenswerten Lippenbekenntnisse in den Dankesreden und Präsentationen an diesem Abend schon etwas schal wirkten.

Aber die mutige, überraschende und richtige Entscheidung für "Parasite", den besten Film des vergangenen Jahres, deutet auf weitere Veränderungen hin, weniger Verhärtung. Rückfälle, vielleicht schon im kommenden Jahr, kann man nicht ausschließen. Aber wer weiß, vielleicht gelingt es den Oscars doch, gegen jeden Trend relevant zu bleiben - wenn es das aufregende Kino da draußen auch künftig so feiert und umarmt wie heute.

Oscars 2020 - Das sind die Gewinner
"Parasite"

"Parasite"

Foto: Koch Films

Bester Film

"Parasite"
Bong Joon-ho und Kwak Sin-ae

Nominiert waren:

Renée Zellweger

Renée Zellweger

Foto:

eOne

Beste Hauptrolle, weiblich

Renée Zellweger
"Judy"

Nominiert waren:

  • Cynthia Erivo ("Harriet")

  • Scarlett Johansson ("Marriage Story")

  • Saoirse Ronan ("Little Women")

  • Charlize Theron ("Bombshell")

  • Renée Zellweger ("Judy")

Joaquin Phoenix

Joaquin Phoenix

Foto:

Warner Bros.

Beste Hauptrolle, männlich

Joaquin Phoenix
"Joker"

Nominiert waren:

  • Antonio Banderas, ("Pain and Glory", deutscher Titel "Leid und Herrlichkeit")

  • Leonardo DiCaprio, ("Once Upon a Time in Hollywood")

  • Adam Driver ("Marriage Story")

  • Joaquin Phoenix ("Joker")

  • Jonathan Pryce ("The Two Popes")

Laura Dern

Laura Dern

Foto: Wilson Webb/ Netflix

Beste Nebenrolle, weiblich

Laura Dern
"Marriage Story"

Nominiert waren:

  • Kathy Bates ("Richard Jewell")

  • Laura Dern ("Marriage Story")

  • Scarlett Johansson ("Jojo Rabbit")

  • Florence Pugh ("Little Women")

  • Margot Robbie ("Bombshell")

Brad Pitt

Brad Pitt

Foto: Andrew Cooper / AP

Beste Nebenrolle, männlich

Brad Pitt
"Once Upon a Time in Hollywood"

Nominiert waren:

  • Tom Hanks ("A Beautiful Day in the Neighborhood")

  • Anthony Hopkins ("The Two Popes")

  • Al Pacino ("The Irishman")

  • Joe Pesci ("The Irishman")

  • Brad Pitt ("Once Upon a Time in Hollywood")

Bong Joon-ho

Bong Joon-ho

Foto: MARIO ANZUONI/ REUTERS

Beste Regie

Bong Joon-ho
"Parasite"

Nominiert waren:

  • "The Irishman" (Martin Scorsese)

  • "Joker" (Todd Phillips)

  • "1917" (Sam Mendes)

  • "Once Upon a Time in Hollywood" (Quentin Tarantino)

  • "Parasite" (Bong Joon-ho)

"Jojo Rabbit"

"Jojo Rabbit"

Foto: 20th Century Fox

Bestes adaptiertes Drehbuch

Taika Waititi
"Jojo Rabbit"

Nominiert waren:

  • "The Irishman" (Steven Zaillian)

  • "Jojo Rabbit" (Taika Waititi)

  • "Joker" (Todd Phillips und Scott Silver)

  • "Little Women" (Greta Gerwig)

  • "The Two Popes", deutscher Titel "Die zwei Päpste" (Anthony McCarten)

"Parasite"

"Parasite"

Foto: Koch Films

Bestes Originaldrehbuch

Bong Joon-Ho und Han Jin Won
"Parasite"

Nominiert waren:

  • "Knives Out", deutscher Titel "Knives Out - Mord ist Familiensache" (Rian Johnson)

  • "Marriage Story" (Noah Baumbach)

  • "1917" (Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns)

  • "Once Upon a Time in Hollywood" (Quentin Tarantino)

  • "Parasite" (Bong Joon-ho, Han Jin-won)

"1917"

"1917"

Foto:

Universal Pictures

Beste Kamera

"1917"
Roger Deakins

Nominiert waren:

  • "The Irishman" (Rodrigo Prieto)

  • "Joker" (Lawrence Sher)

  • "The Lighthouse", deutscher Titel "Der Leuchtturm" (Jarin Blaschke)

  • "1917" (Roger Deakins)

  • "Once Upon a Time in Hollywood" (Robert Richardson)

"Once Upon a Time in Hollywood"

"Once Upon a Time in Hollywood"

Foto: Sony Pictures

Bestes Szenenbild

"Once Upon a Time in Hollywood"
Barbara Ling und Nancy Haigh

Nominiert waren:

  • "The Irishman" (Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves)

  • "Jojo Rabbit" (Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková)

  • "1917" (Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales)

  • "Once Upon a Time in Hollywood" (Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh)

  • "Parasite" (Production Design: Lee Ha-jun; Set Decoration: Cho Won-woo)

"Little Women"

"Little Women"

Foto: Wilson Webb/ Sony Pictures

Bestes Kostümdesign

"Little Women"
Jacqueline Durran

Nominiert waren:

  • "The Irishman" (Sandy Powell und Christopher Peterson)

  • "Jojo Rabbit" (Mayes C. Rubeo)

  • "Joker" (Mark Bridges)

  • "Little Women" (Jacqueline Durran)

  • "Once Upon a Time in Hollywood" (Arianne Phillips)

"Joker"

"Joker"

Foto: ddp images/ Capital Pictures

Beste Filmmusik

"Joker"
Hildur Gudnadóttir

Nominiert waren:

  • "Joker" (Hildur Gudnadóttir)

  • "Little Women" (Alexandre Desplat)

  • "Marriage Story" (Randy Newman)

  • "1917" (Thomas Newman)

  • "Star Wars: The Rise of Skywalker", deutscher Titel "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" (John Williams)

"Rocketman"

"Rocketman"

Foto: David Appleby/ Paramount Pictures/ AP

Bester Filmsong

"(I'm Gonna) Love Me Again" aus "Rocketman"
Elton John und Bernie Taupin

Nominiert waren:

  • "I Can't Let You Throw Yourself Away" aus "Toy Story 4", deutscher Titel "A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando" (Randy Newman)

  • "(I'm Gonna) Love Me Again"aus "Rocketman" (Elton John/Bernie Taupin)

  • "I'm Standing With You" aus "Breakthrough" (Diane Warren)

  • "Into the Unknown" aus "Frozen II", deutscher Titel "Die Eiskönigin II" (Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez)

  • "Stand Up" aus "Harriet" (Joshuah Brian Campbell und Cynthia Erivo)

Foto: Hilary B Gayle/ Wild Bunch

Bestes Make-up und Haarstyling

"Bombshell"
Vivian Baker, Kazu Hiro und Anne Morgan

Nominiert waren:

  • "Bombshell" (Kazu Hiro, Anne Morgan und Vivian Baker)

  • "Joker" (Nicki Ledermann und Kay Georgiou)

  • "Judy" (Jeremy Woodhead)

  • "Maleficent: Mistress of Evil", deutscher Titel "Maleficent: Mächte der Finsternis" (Paul Gooch, Arjen Tuiten und David White)

  • "1917" (Naomi Donne, Tristan Versluis und Rebecca Cole)

"Ford v Ferrari"

"Ford v Ferrari"

Foto: 20th Century Fox

Bester Schnitt

"Ford v Ferrari"
Andrew Buckland und Michael McCusker

Nominiert waren:

  • "Ford V Ferrari", deutscher Titel "Le Mans 66 - Gegen jede Chance" (Michael McCusker und Andrew Buckland)

  • "The Irishman" (Thelma Schoonmaker)

  • "Jojo Rabbit" (Tom Eagles)

  • "Joker" (Jeff Groth)

  • "Parasite" (Yang Jinmo)

"Ford v Ferrari"

"Ford v Ferrari"

Foto:

20th Century Fox

Bester Tonschnitt

"Ford v Ferrari"
Donald Sylvester

Nominiert waren:

  • "Ford V Ferrari" - deutscher Titel "Le Mans 66 - Gegen jede Chance" (Donald Sylvester)

  • "Joker" (Alan Robert Murray)

  • "1917" (Oliver Tarney und Rachael Tate)

  • "Once Upon a Time in Hollywood" (Wylie Stateman)

  • "Star Wars: The Rise of Skywalker", deutscher Titel "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" (Matthew Wood und David Acord)

"1917"

"1917"

Foto: Universal Pictures

Bester Ton

"1917"
Mark Taylor und Stuart Wilson

Nominiert waren:

  • "Ad Astra", deutscher Titel "Ad Astra - Zu den Sternen" (Gary Rydstrom, Tom Johnson und Mark Ulano)

  • "Ford V Ferrari" - deutscher Titel "Le Mans 66 - Gegen jede Chance" (Paul Massey, David Giammarco und Steven A. Morrow)

  • "Joker" (Tom Ozanich, Dean Zupancic und Tod Maitland)

  • "1917" (Mark Taylor und Stuart Wilson)

  • "Once Upon a Time in Hollywood" (Michael Minkler, Christian P. Minkler und Mark Ulano)

Foto: Universal Pictures

Beste visuelle Effekte

"1917"
Greg Butler, Guillaume Rocheron und Dominic Tuohy

Nominiert waren:

  • "Avengers: Endgame" (Dan DeLeeuw, Russell Earl, Matt Aitken und Dan Sudick)

  • "The Irishman" (Pablo Helman, Leandro Estebecorena, Nelson Sepulveda-Fauser und Stephane Grabli)

  • "The Lion King", deutscher Titel "Der König der Löwen" (Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones und Elliot Newman)

  • "1917" (Guillaume Rocheron, Greg Butler und Dominic Tuohy)

  • "Star Wars: The Rise of Skywalker", deutscher Titel "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" (Roger Guyett, Neal Scanlan, Patrick Tubach und Dominic Tuohy)"

"Toy Story 4"

"Toy Story 4"

Foto: Disney

Bester Animationsfilm

"Toy Story 4"
Josh Cooley, Jonas Rivera und Mark Nielsen

Nominiert waren:

  • "How to Train Your Dragon: The Hidden World", deutscher Titel "Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt" (Dean DeBlois, Bradford Lewis und Bonnie Arnold)

  • "I Lost My Body" (Jérémy Clapin und Marc du Pontavice)

  • "Klaus" (Sergio Pablos, Jinko Gotoh und Marisa Román)

  • "Missing Link", deutscher Titel "Missing Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer" (Chris Butler, Arianne Sutner und Travis Knight)

  • "Toy Story 4", deutscher Titel "A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando" Cooley, Mark Nielsen und Jonas Rivera)"

"Hair Love"

"Hair Love"

Foto: Matthew A. Cherry, Everett Downing Jr., Bruce W. Smith

Bester animierter Kurzfilm

"Hair Love"
Matthew A. Cherry und Karen Rupert Toliver

Nominiert waren:

  • "Dcera (Daughter)" (Daria Kashcheeva)

  • "Hair Love" (Matthew A. Cherry und Karen Rupert Toliver)

  • "Kitbull" (Rosana Sullivan und Kathryn Hendrickson)

  • "Memorable" (Bruno Collet und Jean-François Le Corre)

  • "Sister" (Siqi Song)

"The Neighbor's Window"

"The Neighbor's Window"

Foto: Marshall Curry

Bester Kurzfilm

"The Neighbor's Window"
Marshall Curry

Nominiert waren:

  • "Brotherhood" (Meryam Joobeur und Maria Gracia Turgeon)

  • "Nefta Football Club" (Yves Piat und Damien Megherbi)

  • "The Neighbors' Window" (Marshall Curry)

  • "Saria" (Bryan Buckley und Matt Lefebvre)

  • "A Sister" (Delphine Girard)

"American Factory"

"American Factory"

Foto: Aubrey Keith/ Netflix

Bester Dokumentarfilm

"American Factory"
Steven Bognar, Jeff Reichert und Julia Reichert

Nominiert waren:

  • "American Factory" (Steven Bognar, Julia Reichert und Jeff Reichert)

  • "The Cave" (Feras Fayyad, Kirstine Barfod und Sigrid Dyekjær)

  • "The Edge of Democracy", deutscher Titel "Am Rande der Demokratie" (Petra Costa, Joanna Natasegara, Shane Boris und Tiago Pavan)

  • "For Sama" (Waad al-Kateab und Edward Watts)

  • "Honeyland" (Ljubo Stefanov, Tamara Kotevska und Atanas Georgiev)

"Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)"

"Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)"

Foto: Lifetime Films

Bester dokumentarischer Kurzfilm

"Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)"
Elena Andreicheva und Carol Dysinger

Nominiert waren:

  • "In the Absence" (Yi Seung-jun und Gary Byung-seok Kam)

  • "Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)" (Carol Dysinger und Elena Andreicheva)

  • "Life Overtakes Me" (John Haptas und Kristine Samuelson)

  • "St. Louis Superman" (Smriti Mundhra und Sami Khan)

  • "Walk Run Cha-Cha" (Laura Nix und Colette Sandstedt)

"Parasite"

"Parasite"

Foto: Koch Films

Bester internationaler Film

"Parasite"
(Korea)

Nominiert waren:

  • "Corpus Christi" (Polen)

  • "Honeyland" (Nordmazedonien)

  • "Les Misérables", deutscher Titel "Die Wütenden - Les Misérables" (Frankreich)

  • "Pain and Glory", deutscher Titel "Leid und Herrlichkeit" (Spanien)

  • "Parasite" (Südkorea)

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