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Peter Thorwarth Der Film seines Lebens

aus DER SPIEGEL 34/2021
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BrauerPhotos / G.Nitschke

Der deutsche Regisseur Peter Thorwarth, 50, ist gerade umgezogen und muss sich in seiner Münchner Wohnung um Kisten und Kartons kümmern – so kommt er gar nicht erst in Verlegenheit, wegen seines Netflix-Erfolgs »Blood Red Sky« abzuheben. Die Mischung aus Vampirdrama und Flugzeugentführungs-Thriller wurde weltweit 50 Millionen Mal abgerufen und stand in so unterschiedlichen Ländern wie den USA, Saudi-Arabien und den Philippinen auf Platz eins der Netflix-Charts. Thorwarth spricht im Interview breites Ruhrpottdeutsch, was ihn bodenständig wirken lässt. Mit Ruhrpottfilmen begann Ende der Neunzigerjahre auch seine Karriere. Vor allem die in seiner Heimatstadt Unna spielende Kifferkomödie »Bang Boom Bang« wurde ein Erfolg. In den Jahren danach musste Thorwarth Durststrecken überstehen. 16 Jahre lang bemühte er sich, »Blood Red Sky« verwirklichen zu können: »Ich wollte auch mal etwas anderes als Komödien machen.« Ohne Netflix und den Hunger des Streamingkonzerns nach neuen Stoffen, glaubt Thorwarth, hätte es wahrscheinlich nie geklappt. Sein Rezept, sich den Mut nicht nehmen zu lassen: »Einen Schlach Naivität brauchste, sonst gibt man in der harten Branche zu schnell auf.«

Aus: DER SPIEGEL 34/2021

Die unheimliche Macht

Die letzten westlichen Soldaten hatten Afghanistan noch nicht verlassen, da überrollten die Taliban bereits das Land. Nun herrschen sie in Kabul, Tausende Menschen versuchen verzweifelt zu fliehen. In Berlin hat unterdessen die Suche nach Verantwortlichen für das Desaster begonnen: Warum warnten die Geheimdienste nicht?

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