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US-Produzenten: Die Vorboten der Oscars

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PGA-Awards US-Produzenten ehren "12 Years a Slave" und "Gravity"

Die Producers Guild Awards gelten als zuverlässige Vorboten für die Oscars. Nun haben US-Produzenten mit "12 Years a Slave" und "Gravity" gleich zwei Filme ausgezeichnet. Doch wer gewinnt nun den Goldjungen Anfang März?

Los Angeles - Er hat sich nie geirrt. Zumindest in den vergangenen sechs Jahren nicht. In diesem Zeitraum hat der US-Produzentenverband bei den Producers-Guild-Awards immer vorausgesagt, welcher Film bei der Oscar-Verleihung die goldene Trophäe mit nach Hause nimmt. Doch dieses Mal zeichneten die Produzenten in der Nacht zum Montag bei einer Gala in Los Angeles gleich zwei Filme aus: Das Sklavendrama "12 Years a Slave" von Steve McQueen und das Weltraum-Abenteuer "Gravity" von Alfonso Cuarón.

Damit vergab der Verband erstmals in der Geschichte der Preisverleihung zwei Auszeichnungen in dieser Kategorie, die als wichtigste von allen gilt. Mit dieser Entscheidung geht das Rätselraten, welcher Film den Oscar gewinnt, in eine neue Runde, gilt doch auch "American Hustle" als Hauptpreiskandidat. David O. Russells Film über einen Trickbetrüger räumte erst bei den Schauspielerpreisen Screen Actors Guild Awards am Wochenende ab. Die in den siebziger Jahren spielende Gaunerkomödie wurde auch bei den Golden Globes mit drei Preisen geehrt.

Zum besten Zeichentrickfilm kürten die rund 4000 Filmproduzenten den Disneyhit "Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren". Auch die TV-Serie "Breaking Bad" und der Fernsehfilm "Liberace - Zu viel des Guten ist wundervoll" mit Michael Douglas und Matt Damon konnten Preise abräumen.

kha/dpa/Reuters
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