Produzenten-Preise Überraschender Sieg für "Little Miss Sunshine"

Unerwarteter Sieger bei der Verleihung der Producers Guild Awards wurde der Low-Budget-Film "Little Miss Sunshine". Die Komödie könnte damit ihre Chancen auf eine Oscar-Nominierung verbessert haben.


Los Angeles - Zwei Tage vor Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen hat die Komödie "Little Miss Sunshine" einen nicht unbedeutenden Preis erhalten: Die Producers Guild of America (PGA) zeichnete die Low-Budget-Produktion als "besten Film" des vergangenen Jahres aus. Die tragikomische Familiengeschichte stach schwergewichtige Konkurrenten wie den Golden-Globe-Gewinner "Babel", Martin Scorseses Gangsterdrama "Departed", das Musical "Dreamgirls" und das Royalty-Drama "The Queen" aus.

Szene aus "Little Miss Sunshine (mit Abigail Breslin)": Segen der Produzenten
20th Century Fox

Szene aus "Little Miss Sunshine (mit Abigail Breslin)": Segen der Produzenten

Die Auszeichnung, ebenso wie die Preise der Directors Guild (DGA) und der Drehbuchautoren (Screen Writers Guild), gilt als wichtiges Stimmungsbarometer für Oscar-Nominierungen, die am Dienstag in Hollywood bekannt gegeben werden. Denn viele der Academy-Mitglieder sitzen auch in den Produzenten- oder Regisseurs-Vereinigungen. Der Gewinner der PGA-Awards setzte sich in den vergangenen 17 Jahren elf Mal auch bei den Oscars durch.

"Little Miss Sunshine", mit Toni Collette und Greg Kinnear charaktervoll besetzt, wurde für nur acht Millionen Dollar produziert, spielte aber allein in den USA rund 60 Millionen Dollar ein. Allerdings haben Komödien traditionell keinen guten Stand bei den Oscars.

bor/AFP/Reuters



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