Hip-Hop-Film "Straight Outta Compton" Aus der Gosse an die Spitze der US-Kinos

Der Gangsta-Rap ist im Mainstream-Kino angekommen: "Straight Outta Compton" ging in den USA straight to the top der Charts. Der Film erzählt vom Aufstieg der Rap-Crew N.W.A. - und von weißer Polizeigewalt gegen Schwarze.

Filmszene aus "Straight Outta Compton": Lässig vorbei an Tom Cruise
Universal Pictures

Filmszene aus "Straight Outta Compton": Lässig vorbei an Tom Cruise


Es macht Bling-Bling in den Kinokassen: Das biografische Musikdrama "Straight Outta Compton" rund um die Crew N.W.A. (für "Niggaz Wit Attitudes") und die Blüte des Gangsta-Rap in der Vorstadt von Los Angeles rückte an seinem ersten Wochenende auf Platz 1 der US-Kinocharts und spielte mehr als 56 Millionen Dollar (umgerechnet über 50 Millionen Euro) ein.

Titelbild
Mehr dazu im SPIEGEL
Heft 34/2015
Mensch sein im Google-Zeitalter

Damit stießen die Gangsta-Rapper Tom Cruise als Agenten Ethan Hunt in "Mission: Impossible - Rogue Nation" vom Thron.

"Straight Outta Compton" erzählt die Geschichte der erfolgreichen Rap-Gruppe um Dr. Dre, Ice Cube und Eazy-E, die Ende der Achtzigerjahre mit ihrem Album, nach dem der Film benannt ist, den Gangsta-Rap international bekannt machte. Dabei geht es nicht nur um Erfolg, sondern auch um die Schattenseiten: Rivalitäten in der Hip-Hop-Szene, Bandenkriege zwischen Bloods und Crips sowie die weiße Polizeigewalt gegen Schwarze - damals wie heute aktuell.

Die Produktionskosten von knapp 30 Millionen Dollar hat "Straight Outta Compton" an seinem ersten Wochenende damit schon eingespielt. Deutscher Kinostart ist am 27. August.

skr/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.