»Better Man« Robbie Williams' Leben wird verfilmt

Michael Gracey, Regisseur des Kinomusicals »The Greatest Showman«, plant ein Biopic über den britischen Popstar Robbie Williams. In dem Film soll auch um die »Dämonen« des Sängers gehen.
Sänger Robbie Williams (2016)

Sänger Robbie Williams (2016)

Foto: David Moir / dpa

Robbie Williams' Leben wird zum Film: Nachdem der Sänger zuletzt hauptsächlich mit Verschwörungstheorien und diffusen Bandplänen an die Öffentlichkeit gegangen ist, dürfen sich Fans nun über einen Ausflug in die gute alte Zeit freuen. Der angekündigte Spielfilm soll von Williams' Aufstieg als Musiker handeln.

Wie das Portal Deadline.com berichtet , soll der Arbeitstitel des Films »Better Man« sein, nach einem Lied des britischen Musikers. Der Film werde die Karriere des ehemaligen Take-That-Sängers nachzeichnen und Williams' »Dämonen« erforschen, sagte Regisseur Michael Gracey dem Portal.

»Greatest Showman«-Regisseur

Gracey kennt sich mit Musikfilmen aus: Er ist der Regisseur des Musicals »Greatest Showman« und Produzent des Elton-John-Films »Rocketman«. Die Idee für den biografischen Film über Williams sei nach stundenlangen Gesprächen mit dem Sänger entstanden, sagte Gracey. Im Sommer soll Drehbeginn sein.

Der Film werde Williams als normalen Typen darstellen: Es sei nicht die Geschichte eines Wunderkindes oder eines musikalischen Genies. »Robbie ist dieser Jedermann, der nur große Träume hatte und ihnen gefolgt ist, und sie haben ihn an einen unglaublichen Ort gebracht«, sagte Gracey.

Damit könnten sich viele Menschen identifizieren, ist sich Gracey sicher. Williams sei ein Mensch, der sich selbst als nicht sonderlich talentiert betrachtet, aber den Willen und das Selbstbewusstsein hatte, seinem Traum zu folgen. »Für uns als Publikum ist es ein Fenster in eine Welt des ›Was wäre, wenn ich diesen unmöglichen Traum verfolgt hätte?‹, den so viele von uns beiseitegelegt haben.«

Art der Darstellung »hochgeheim«

Daher sei die Geschichte so attraktiv. »Er ist nicht der beste Sänger oder Tänzer, und dennoch hat er es geschafft, weltweit 80 Millionen Platten zu verkaufen«, sagte Gracey.

Klar ist, dass die bekanntesten Lieder von Williams zu hören sein sollen. Wie Robbie Williams in dem Film dargestellt werde, sei jedoch hochgeheim, sagte Gracey. »Ich will es auf eine richtig originelle Weise tun.«

Er wolle dem Publikum das Gefühl geben, so etwas noch nie gesehen zu haben. »Es ist diese fantastische Geschichte, und ich möchte sie in all ihrer harten Realität zeigen – bis hin zu Momenten reiner Fantasie«, sagte Gracey.

Fans dürfen sich derweil nicht nur auf den Film freuen: Williams hat vor Kurzem angekündigt, er wolle in Berlin eine Kombination aus Galerie und Klub gründen, zudem wolle er sich mit zwei australischen Kollegen zu einer Band zusammentun.

zob/dpa