Washington - "Mein Herz ist vollständig gebrochen": Mit bewegenden Worten hat die Frau von Robin Williams den Tod ihres Mannes mitgeteilt. "Heute Morgen habe ich meinen Ehemann und meinen besten Freund verloren und die Welt einen ihrer beliebtesten Schauspieler und liebenswürdigsten Menschen", schrieb Susan Schneider in einer Erklärung.
Die Nachricht des Todes des Komikers und Schauspielers hat Bestürzung und Trauer hervorgerufen. Zahlreiche Fans pilgerten zum Williams' Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood, um dort Blumen, Briefe und Zeichnungen abzulegen. An einigen Kinos waren statt der Werbung Schriftzüge in Gedenken an den Schauspieler zu lesen, wie etwa "Ruhe in Frieden" und "Bring Gott zum Lachen".
Nur wenige Stunden nach der traurigen Nachricht meldete sich auch US-Präsident Barack Obama zu Wort. In einem Statement hieß es unter Anspielung auf einige der Rollen, die Williams spielte, heißt: "Robin Williams war Soldat, Arzt, Flaschengeist, Nanny, Präsident, Professor, ein lärmender Peter Pan und alles dazwischen. Aber er war einzigartig." Im Namen seiner Familie richtete er Williams' Angehörigen sein Beileid aus. "Er brachte uns zum Lachen. Er brachte uns zum Weinen", so Obama.
Regisseur Steven Spielberg erklärte in einem Statement: "Robin war ein Gewitter von einem komischen Genie und unser Lachen war der Donner, der ihn trug. Er war ein Freund und ich kann nicht glauben, dass er gegangen ist." Williams' ehemalige Schauspielkollegin aus der Serie "Happy Days", Pam Dawber, sagte: "Ich bin vollständig und komplett am Boden zerstört. Was sonst kann ich dazu sagen?"
Viele andere Weggefährten des Schauspielers reagierten via Twitter. Steve Martin etwa schrieb: "Ich könnte nicht stärker bestürzt sein über den Verlust von Robin Williams, großes Talent, Schauspielkollege, aufrichtige Seele." Schauspieler John Cryer teilte mit: "Wir werden versuchen, weiterzumachen, aber es wird nicht mehr lustig sein ohne dich."
Ihr Herz sei gebrochen, schrieb "Good Will Hunting"-Darstellerin Minnie Driver ebenfalls bei Twitter. "Robin war eine wunderschöne, nette Seele. Ich kann nicht glauben, dass er von uns gegangen ist. Es tut mir so unendlich leid für seine Familie." Wenig später twitterte sie noch Williams' Dankesrede für den Oscar, den er 1998 für seine Nebenrolle in dem gemeinsamen Film bekommen hatte.
Williams habe die Welt ein kleines bisschen besser gemacht, schrieb Hollywoodkomiker Steve Carell bei dem Kurznachrichtendienst. Oscar-Preisträger Jared Leto würdigte seinen Kollegen als mutigen Künstler. "Du hast uns beigebracht, an der Kante zu stehen, ohne Angst zu leuchten", schrieb Leto auf Twitter. Sie könne die Nachricht von Williams' Tod kaum ertragen, twitterte Sängerin Miley Cyrus. Nie zuvor hätte sie jemandem nachgeweint, den sie nicht persönlich kannte. Aber sie könne einfach nicht aufhören.
Auch der "How I Met Your Mother"-Darsteller Neil Patrick Harris zeigte sich fassungslos ob der Nachricht vom Tod des 63-Jährigen. "Er hat Millionen Menschen so viel Freude bereitet." Komikerin Margaret Cho schrieb in Versalien: "Ich bin mehr als am Boden zerstört." Ihr Kollege Jimmy Kimmel erinnerte an die sanften und lustigen Seiten des Schauspielers, der seiner Sprecherin zufolge unter starken Depressionen litt. Deshalb schob Kimmel noch hinterher: "Wenn du traurig bist, rede mit jemandem."
Die Oscar-Academy twitterte den vielleicht schönsten Beitrag zu dem Tod des Schauspielers, der in dem Zeichentrickfilm "Aladdin" den Dschinni gesprochen hatte:
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Zeichnungen, ein Plastik-Oscar, Blumen: Fans trauern nach dem Tod von Schauspieler Robin Williams an seinem Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood.
Der 63-Jährige "Mrs. Doubtfire"-Darsteller war tot aufgefunden worden. Seiner Sprecherin zufolge litt der weltberühmte Komiker und Schauspieler unter Depressionen.
Immer mehr Menschen strömten daraufhin zu dem Stern des Komikers, um an ihn zu gedenken und ihre Trauer auszudrücken.
Etliche Kinos und andere Veranstaltungsorte änderten ihre Werbung in einen Gedenkschriftzug an Williams. Am Comedy Club Laugh Factory in Hollywood steht nun: "Robin Williams/ ruhe in Frieden/ bring Gott zum Lachen".
"Mein Herz ist vollständig gebrochen": Mit bewegenden Worten hat die Frau von Robin Williams, Susan Schneider, den Tod ihres Mannes mitgeteilt.
Barack Obama würdigte den Schauspieler. In einer Erklärung hieß es: "Er brachte uns zum Lachen. Er brachte uns zum Weinen."
Regisseur Steven Spielberg erklärte: "Robin war ein Gewitter von einem komischen Genie und unser Lachen war der Donner, der ihn trug. Er war ein Freund, und ich kann nicht glauben, dass er gegangen ist."
Auch vor dem Haus, in dem die Achtzigerjahre-Serie "Mork vom Ork" mit Williams aufgenommen wurde, legten Fans zum Gedenken Blumen ab.
"Danke für all die lustigen Filme", hat ein Kind auf diesen Zettel geschrieben. "Mein liebster ist 'Jumanji', weil er so cool ist."
Robin Williams galt als einer der größten Komiker Hollywoods, der gleichzeitig Tiefgang zeigen konnte. Nun ist er im Alter von 63 Jahren gestorben.
Sein Handwerk lernte er an der Juilliard-Schauspielschule in New York.
Filme wie "Good Morning, Vietnam", "Club der toten Dichter" und "Mrs. Doubtfire" machten Williams einem Millionenpublikum bekannt.
Williams' plötzlicher Tod erschüttert Amerika.
"Mein Herz ist vollständig gebrochen": Dies schrieb Susan Schneider nach dem Tod ihres Mannes Williams. Sie habe ihren Ehemann und besten Freund verloren.
2008 hatte sich Williams nach 19 Jahren Beziehung von seiner zweiten Frau Marsha Garces scheiden lassen (hier zusammen mit Tochter Zelda). Grund dafür soll die Alkoholsucht des Schauspielers gewesen sein.
Nach Informationen der Polizei beging der 63-Jährige Suizid. Dieses Bild zeigt den dreifachen Vater im Jahr 2005 mit Tochter Zelda bei der Premiere des Films "House of D".
Er gehörte zur Top-Liste Hollywoods, hier posiert er 1998 in der New Yorker Radio City Music Hall mit Billy Crystal und Whoopi Goldberg.
1982 spielte er in dem Film "Garp und wie er die Welt sah" mit.
Fünf Jahre später spielte er in "Good Morning, Vietnam" von Barry Levinson einen US-amerikanischen Radiomoderator in Saigon während des Vietnamkriegs.
Williams holte 1998 den Oscar für die beste Nebenrolle im Film "Good Will Hunting". Da spielte er den einfühlsamen Psychotherapeuten, der einem jungen Genie (Matt Damon) aus dem Arbeitermilieu den Weg weist.
Darüberhinaus gewann er eine Vielzahl von Preisen: Hier ist er im Februar 2003 mit dem Grammy Award zu sehen.
US-Präsident Barack Obama ließ ein Statement verbreiten, in dem es unter Anspielung auf einige der Rollen, die Williams spielte, heißt: "Robin Williams war Soldat, Arzt, Genie, Nanny, Präsident, Professor, ein lärmender Peter Pan und alles dazwischen."
Er sei einzigartig gewesen, teilte Obama weiter mit. "Er brachte uns zum Lachen. Er brachte uns zum Weinen." (hier: Williams 2002 beim Sundance Film Festival in Utah)
Vor wenigen Wochen erst berichtete das Klatschportal TMZ, Williams habe sich in ein Therapiezentrum begeben, um Probleme mit Alkohol und Kokain in den Griff zu bekommen.
Williams sei "sehr stolz" auf sein Bekenntnis zu einer Suchtbekämpfung, sagte ein Sprecher des Schauspielers.
Fünf Jahre später spielte er in "Good Morning, Vietnam" von Barry Levinson einen US-amerikanischen Radiomoderator in Saigon während des Vietnamkriegs.
Foto: AP/dpaMelden Sie sich an und diskutieren Sie mit
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