Sonderpreise De Hadeln mit "Spezial-Teddy" geehrt

Der scheidende Berlinale-Leiter Moritz de Hadeln ist zum Abschluss der Filmfestspiele mit einem "Spezial-Teddy" des "Schwul-Lesbischen Filmpreises" ausgezeichnet worden.


Berlin - Mit dem Sonderpreis soll dem Festivaldirektor für "seine kontinuierliche Unterstützung von schwulen und lesbischen Filmen" und ihren Machern von seinen Anfängen als Leiter der Filmfestivals in Locarno und Lyon sowie als Berlinale-Direktor in den vergangenen 22 Jahren gedankt werden.

Den diesjährigen "Teddy"-Preis gewann der Film "Hedwig And The Angry Inch" von John Cameron Mitchell (USA) im Panorama, den die Jury als eine "außergewöhnlich originelle und unterhaltsame Rock-Oper" würdigte. Als bester Dokumentarfilm wurde "Trembling Before G-D" von Sandi Simcha DuBowski (USA/Israel) über das "geheime Leben von lesbischen und schwulen Juden weltweit" ausgezeichnet.

Das Deutsche Kinderhilfswerk verlieh seinen mit 15.000 Mark dotierten Großen Kinderfilmpreis an den Streifen "Nagisa" von Masaru Konuma (Japan) über die Sommer-Erlebnisse eines zwölfjährigen Mädchens. Anlässlich der Preisverleihung forderte der Präsident des Hilfswerks, Thomas Krüger, eine gleichrangige Beachtung von Kinderfilmen. "Der Kinderfilm muss auch wieder näher zum Publikum gebracht werden."

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