"Legion"-Schöpfer Noah Hawley dreht "Star Trek"-Reboot-Film

Wegen schwieriger Vertragsverhandlungen geriet das Projekt zwischenzeitlich ins Schlingern: Nun soll "Fargo"- und "Legion"-Autor Noah Hawley den vierten Teil der "Star Trek"-Neuauflage übernehmen.

Noah Hawley: Krimiautor und Serienschöpfer
Chris Pizzello/ AP

Noah Hawley: Krimiautor und Serienschöpfer


Er gilt als eines der großen Universaltalente Hollywoods. Noah Hawley schreibt kluge Thriller wie den medienkritischen Krimi "Vor dem Fall", hat aber auch einige der spannendsten Serienprojekte vorangetrieben: Er war maßgeblich an derFernsehserien-Version des Kinoklassikers "Fargo" beteiligt und entwickelte als Autor und Produzent die Serie "Legion".

Nun wurde bekannt, dass der hochgehandelte Kreative beim "Star Trek"-Franchise einsteigen wird. Wie das Branchenmagazin Variety berichtet, soll Hawley den vierten Kinofilm des 2009 gestarteten Reboots der Science-Fiction-Reihe schreiben und inszenieren.

Als Schauspieler sind demnach Chris Pine, Zachary Quinto, Karl Urban und Zoe Saldana mit an Bord. Produziert wird der Film von J.J. Abrams' Firma Bad Robot. Das Projekt ist schon länger in der Entwicklung, wurde aber wegen gescheiterter Vertragsverhandlungen zwischenzeitlich auf Eis gelegt.

Parallel zu dem USS-Enterprise-Abenteuer von Noah Hawley, so "Variety" weiter, werde Quentin Tarantino weiter an einem anderem "Star Trek"-Film arbeiten.

cbu



insgesamt 7 Beiträge
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cylina77 20.11.2019
1. Freue mich
Freue mich schon auf den vierten Film. Und für alle Trekkies läuft derzeit bereits "The Orville" (heißt zwar nicht Star Trek, ist es aber, nur etwas lustiger) sowie "Star Trek Discovery". Und bald die neue Serie über Picard. Sehr schade, dass man dazu im deutschen Fernsehen leider nichts mehr sieht. Früher liefen alle Star Trek Serien ganz normal im free tv rauf und runter. Heute braucht man Netflix & Co.
barlog 20.11.2019
2.
Wie spannend, die Filmindustrie entwickelt ein Projekt, ein sogenanntes "Reboot", also eine Neuauflage eines anderen Projektes, weil irgendeine Finanzabteilung aufgrund des Einspielergebnisses desselben eine Gewinnerwartung ausgerechnet hat, wofür ein "hochgehandelter" Autor eingekauft wurde. Man darf auf den Fortgang der Vertragsverhandlungen gespannt sein.
arr68 20.11.2019
3. Es gibt tausende von guten Sci-Fi Geschichten
warum muss man weiter die beiden Franchises Star Trek und Star Wars zu Tode reiten? Die letzten Jahre wurde nicht eine neue Geschichte aus den beiden Universen erzahlt, die man nicht schon mal gesehen hat oder die unglaublich langweilig waren. Erzählt uns mal eine neue Geschichte und hofft nicht auf das große Vergessen, damit die Geschichten wieder neu werden.
benmartin70 20.11.2019
4.
Zitat von arr68warum muss man weiter die beiden Franchises Star Trek und Star Wars zu Tode reiten? Die letzten Jahre wurde nicht eine neue Geschichte aus den beiden Universen erzahlt, die man nicht schon mal gesehen hat oder die unglaublich langweilig waren. Erzählt uns mal eine neue Geschichte und hofft nicht auf das große Vergessen, damit die Geschichten wieder neu werden.
Star Wars ist kein Sci-Fi.
TiWi 20.11.2019
5.
Zitat von barlogWie spannend, die Filmindustrie entwickelt ein Projekt, ein sogenanntes "Reboot", also eine Neuauflage eines anderen Projektes, weil irgendeine Finanzabteilung aufgrund des Einspielergebnisses desselben eine Gewinnerwartung ausgerechnet hat, wofür ein "hochgehandelter" Autor eingekauft wurde. Man darf auf den Fortgang der Vertragsverhandlungen gespannt sein.
Den Reboot gab es schon wie im Artikel beschrieben vor 10 Jahren, was seinerzeit auch Sinn machte, weil die Filme immer an die Serien (Star Trek, TNG) angelehnt war und die gleichen Schauspieler verwendete. Von beiden Serien standen die meisten Schauspieler nicht mehr zur Verfügung, weshalb ein Neustart mit einer "frischen" Mannschaft und einer veränderten Zeitlinie nicht nur aus finanzieller Sicht nahe liegend war. Da gibt es viel schlimmere Beispiele die zu Ihrer Einschätzung passen würden....
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